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finkregh

Ich kann es im Moment gar nicht wirklich in Worte fassen, wie ich mich fühle angesichts des desolaten Zustands dieses Landes, unserer Regierung, der Gesellschaft per se, der Welt, der Menschheit. Mag nach gewaltigem Weltschmerz eines Gutmenschen klingen, aber betrachten wir es doch einmal realistisch: was hält den Optimisten denn noch am Ticken? Oder anders gefragt, ist der Pessimist denn überhaupt noch ein Pessimist? Ist jener nicht viel mehr der Realität verhaftet, tauschte Ahnungen und Kassandrarufe gegen Fakten hier und heute? Weitaus genehmer wäre mir die Position eines Optimisten, zurückgezogen in mein Schneckenhaus, aber selbst dieses frühere ach so «sichere» Refugium, die letzte Bastion des Geistes, muß sich nun fortwährend Angriffen stellen.

Der leibhaftige und äußerst reale Shitstorm, der sich da heute Leben schimpft, ist wahrhaftig kein schöner Anblick für den aufgeweckten Zeitgenossen — mehr und mehr fehlt dieses je ne sais quoi, dieses Iota Bohème, der schillernde Teil des Lebens, welcher den Rest zu kompensieren vermag. Ein Schneckenhaus war für mich immer nur ein Ort zum temporären Verweilen, um gestärkt wieder diesem Leben entgegen blicken zu können.

Evil walks

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