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May 16 2018

May 03 2018

finkregh

Über 12 Millionen Brutpaare weniger: NABU meldet drastisches Vogelsterben


Im Jahr 1998 lebten in Deutschland noch 97,5 Millionen Brutpaare aller Vogelarten – 2009 waren es nur noch 84,8 Millionen. Innerhalb von nur 12 Jahren sind es 12,7 Millionen Brutpaare weniger geworden, zeigt eine Auswertung des Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Der Nabu wertete dabei Bestandsdaten der Bundesregierung von 2013 aus. Neue Zahlen werden erst 2019 erwartet.

Die am stärksten betroffene Vogelart ist dabei der Star: Sein Bestand hat sich um fast 12,6 Millionen Vogelpaare reduziert – das sind 42 Prozent weniger Star-Brutpaare. Ebenfalls sehr deutliche Rückgänge sind beim Haussperling, dem Wintergoldhähnchen und dem Buchfink zu verzeichnen. Die Grafik des Nabu veranschaulicht den Vogelschwund:

Vogelschwund vogelsterben nabu 15 Prozent weniger Brutpaare. (Grafik: © Nabu)

Die Vögel haben keinen Platz mehr

Die Auswertung des Nabu zeigt, dass vor allem die „Allerweltsvögel“ es schwer haben: „Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein“, sagt Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

Für den drastischen Rückgang der Vogelbestände macht der Nabu die Landwirtschaft verantwortlich. Im untersuchten Zeitraum habe der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden mit hoher Pflanzenvielfalt drastisch abgenommen. Der intensive Anbau von Mais und Raps habe hingegen zugenommen.

Das habe Auswirkungen auf die Vögel: „Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr“, so Tschimpke.

Vogelsterben hängt mit Insektensterben zusammen

Außerdem ist auch die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Einer neu veröffentlichten Studie zufolge nahm die Gesamtmasse der Insekten seit den 1990er Jahren sogar um mehr als 75 Prozent ab. Damit verschwindet eine wichtige Nahrungsquelle der Vögel. Fast alle vom Vogelsterben betroffenen Arten füttern laut dem Nabu zumindest ihre Jungtiere mit Insekten.

Der Nabu fordert nun von der Bundesregierung eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene. Nur so lasse sich das Vogel- und Insektensterben aufhalten und rückgängig machen.

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March 27 2018

finkregh

Zum Leben zuwenig - junge Welt

Wie die Bundesregierung Hartz IV erfindungsreich kleinrechnen lässt
Von Susan Bonath

14.03.2018 Schwerpunkt

Mit Hartz IV sei niemand auf Essen bei der Tafel angewiesen. Vielmehr sei die Grundsicherung das Paradebeispiel für aktive Armutsbekämpfung. »Jeder hat, was er zum Leben braucht«, tönte jüngst der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er setzte nach: Mit großem Aufwand habe die Regierung die Regelsätze berechnen lassen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) attestierte Spahn »große Ahnungslosigkeit«; die Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht warf ihm »arrogante Belehrungen« vor. Spahn verhöhne Betroffene, kritisierte sie. Doch eine seiner Aussagen stimmt tatsächlich: Den Regelsätzen widmeten die Experten der Bundesregierung tatsächlich riesigen Aufwand. Sie rechneten sie mit allerlei Tricks klein.

Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu ahnen: Die seit Jahresbeginn geltenden 416 Euro für einen Alleinstehenden sind knapp. Ein Anrecht darauf hat nur, wer kein verwertbares Vermögen besitzt. Von dem Satz müssen Betroffene nicht nur essen, sondern alle Fixkosten, wie Strom und Internet berappen, sowie fürs Renovieren und den Ersatz kaputter Möbel, Elektrogeräte, Winterschuhe sparen. Davon müssen sie Zuzahlungen für Medikamente leisten und Fahrkarten kaufen. Hinzu kommt: Ein großer Teil der Erwerbslosen und Aufstocker muss zusätzlich einen Teil der Miete vom Regelsatz abzweigen. Grund sind die von Kommunen oft so niedrig festgelegten Obergrenzen, dass dafür kaum noch Wohnungen zu haben sind.

Die jüngste Erhöhung um sieben auf 416 Euro ist zunächst einmal Resultat der politisch motivierten Fortschreibung der Hartz IV- und Sozialhilfesätze. Alle fünf Jahre muss die Regierung zudem eine Berechnung offenlegen. Seit einer Rüge vom Bundesverfassungsgericht im Jahr 2010 zieht sie dafür zu einem Teil die Lohnentwicklung, zum anderen die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes heran. Darin wird erfasst, was Haushalte für Nahrung, Kleidung und sonstiges jeden Monat ausgeben. Für die Sozialsätze wird nur der Konsum der ärmsten 15 Prozent zugrunde gelegt.

Laut Hans-Böckler-Stiftung registrierten die Statistiker in dieser Referenzgruppe bereits 2008 monatliche Ausgaben von 535 Euro neben der Miete und den Heizkosten. Offensichtlich zuviel: Die Experten nahmen zahlreiche Güter aus dem Warenkorb der Ärmsten wieder heraus, die ein Hartz-IV-Bezieher angeblich nicht braucht: Tabak, Zimmerpflanzen, Bücher, Alkohol und vieles mehr. Für das Eis am Imbissstand legten sie nicht die realen Ausgaben, sondern den reinen Warenwert im Discounter zugrunde. Für Bier und Limonade musste der akkurat bemessene Preis für das darin enthaltene Trinkwasser herhalten.

Dank derlei Spitzfindigkeiten blieben so 2011 von 535 noch 364 Euro übrig. Entsprechend ging und geht man bei den Regelsätzen von Kindern, Jugendlichen und Partnern vor. Die letzte Berechnung nach der EVS erfolgte 2015 – auf Basis der Daten von 2013. Hinzu kommt: Zuletzt litten pro Jahr rund 420.000 Bezieher unter teils mehreren Sanktionen. Jobcenter kürzten diesen Betroffenen rund eine Million Mal ihre Minibezüge für drei Monate, Zehntausenden strichen sie das Geld komplett.

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March 05 2018

Mitch on Twitter

The fuck…

Marco Modano originally shared:

„Ein Betriebsrat hingegen, teilt Lieferando mit, entspricht ‚grundsätzlich nicht unserer Kultur als junges, sowie modernes und offenes Unternehmen‘.“

Eine Ausbeuterfirma entspricht grundsätzlich nicht meiner Kultur des sozialen Miteinanders.

Ich rufe neuerdings ja wieder bei meiner Pizzeria an. Dann bekommen sie 100% der Kohle, nicht 70-80%.

Ja lästiges Bargeld, whatever, klappte jahrzehntelang eigentlich problemlos.

Ich sehe das als persönliche Massnahme gegen immer schlechter werdende Kettenlieferdienste, die den Analogkäse auf den labbrigen Pizzen einfach nicht wert sind.

February 05 2018

finkregh

Tschuldigung, haben Sie Lecktücher?

Unsere Autorin hat Sex mit Frauen, ohne sich zu schützen. Sie will sich aufklären und trifft auf überforderte Apotheker und Sexshop-Verkäufer.

Ich bin 26 und habe beim Sex mit Frauen noch nie verhütet. Fingern, lecken, Vulven und andere Körperteile aneinanderreiben. Hielt ich alles für unbedenklich.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, innezuhalten und zu fragen: „Warte mal kurz, hast du Lecktücher da?“

andere primäre Geschlechtsorgane, gleiche Problematik
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February 03 2018

finkregh

RÜCKWIRKENDE STRAFFREIHEIT FÜR KIFFER: Amnestie für Kiffer in San Francisco


Am 31. Januar 2018 verkündete der Bezirksstaatsanwalt George Gascón in einer Pressemitteilung, dass die Staatsanwaltschaft von San Francisco die Proposition 64 (per Volksabstimmung beschlossenes Gesetz zur Legalisierung von Cannabis), die den Besitz und die Freizeitnutzung von Marihuana für Erwachsene im Alter von 21 Jahren oder älter legalisiert, rückwirkend auf Vergehen und Verbrechen seit dem Jahr 1975 anwenden wird. Die Initiative forderte, strafrechtliche Sanktionen für Marihuana-Straftaten nach der Verabschiedung des neuen Gesetzes im November 2016 aufzuheben und Kürzungen der Haft oder Entlassungen auf Antrag einer verurteilten Person vorzunehmen. Die Staatsanwaltschaft von San Francisco wird bis zu 4.940 schwere Verbrechen mit Bezug zu Marihuana überprüfen, zurückrufen oder neu ausrichten. Verurteilungen aufgrund von 3.038 Ordnungswidrigkeiten werden aufgehoben. Dies erfordert keine Maßnahmen von denjenigen, die gemäß Proposition 64 berechtigt sind.
„Während die Drogenpolitik auf Bundesebene rückwärts gewandt ist, übernimmt San Francisco erneut die Führung, um den Schaden zu beheben, den der katastrophale und gescheiterte Drogenkrieg unseres Landes auf unsere Nation und insbesondere auf farbige Gemeinschaften hatte“ , sagte Bezirksstaatsanwalt George Gascón. „Vor langer Zeit haben wir unsere Fähigkeit verloren, das Gefährliche von einem Ärgernis zu unterscheiden. Dadurch ist das Gefüge von unseren Gemeinschaften zerbrochen und wir haben deswegen nicht mehr Sicherheit schaffen können. Während diese Entlastung gemäß Proposition 64 bereits für jeden mit einer Verurteilung verfügbar ist, müssen sie wissen, dass sie mit einen Anwalt die Löschungspapiere sofort beantragen können. Eine strafrechtliche Verurteilung kann ein Hindernis für eine Beschäftigung, eine Unterkunft und andere Vorteile darstellen. Anstatt also darauf zu warten, dass die Gemeinschaft aktiv wird, ergreifen wir Maßnahmen für die Gemeinschaft.“
„Dieses Beispiel, eines von vielen in unserem Bundesstaat, unterstreicht die wahre Verheißung von Proposition 64 und gibt Kaliforniern, vor allem Menschen mit dunkler Hautfarbe, neue Hoffnung und neue Möglichkeiten. Ihr Leben wurde durch ein kostspieliges, zerrüttetes und rassistisch diskriminierendes System der Marihuanakriminalisierung aus geregelten Bahnen geworfen“ , sagte der Vizegouverneur von Kalifornien, Gavin Christopher Newsom. „Dies ist nicht nur eine dringende Frage der sozialen Gerechtigkeit hier in Kalifornien – es ist ein Modell für den Rest der Nation.“
In Kalifornien wird geschätzt, dass zwischen 1915 und 2016 kalifornische Strafverfolgungsbehörden 2.756.778 Cannabis-Festnahmen durchgeführt haben. Während Proposition 64 ermöglicht, dass diejenigen, die wegen Marihuana-Verbrechen verurteilt wurden, eine Petition zur Reduzierung oder Aufhebung ihrer Strafe einreichen können, haben laut der Drug Policy Alliance nur 4.885 Kalifornier bei Staatsgerichten beantragt, dass ihre Cannabis-Verurteilungen seit dem Durchgang der Initiative aufgehoben werden.
Laut dem Cannabis Equity Report der Stadt San Francisco ging der Anstieg der gesamten Cannabis-Verhaftungen im Jahr 2000 mit einem Anstieg der Unverhältnismäßigkeit der Verhaftungen von Afroamerikaner einher. Die Verhaftungen stiegen zwischen 1999 und 2000 um 160% von 1.164 auf 3.042. Der Prozentsatz der Verhaftungen von Afroamerikanern stieg von 34% auf 41% aller Verhaftungen, ein Anstieg um 20%. Der Anteil der Schwarzen lag im Jahr 2000 in San Francisco bei lediglich 7,8% der Bevölkerung.
Nach der neuen Richtlinie werden alle Strafen aufgehoben, die den Besitz von 28,5 Gramm oder weniger Marihuana betreffen sowie den Besitz von 8 Gramm oder weniger konzentriertem Cannabis, wenn die Person zur Tatzeit 21 Jahre oder älter war. Verbrechen werden als Vergehen herabgestuft, wenn mit Marihuana gehandelt wurde oder mehr als sechs Cannabispflanzen angebaut wurden. Letzteres gilt im Rahmen des Gesundheits- und Sicherheitscode Abschnitt 11359, des Gesundheits- und Sicherheitsgesetzbuch § 11360 und des Gesundheits- und Sicherheits-Code Abschnitt 11358.
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December 06 2017

Julegave fra OiSTER

$Mobil-provider.dk schaltet für alle Kunden bis zum Jahreswechsel das Daten accounting bis 2 TB ab.

#nichtdeutschland

December 10 2017

December 09 2017

#ichgebeab - Was hinter dem Ausgangstweet steht

Ich ziehe dann mal als Mann ein Kleid an. Ach nee, eher nicht.

Aljoscha Rittner (beandev) originally shared:

Was könnte ich für Geschichten erzählen…

/via mehrere, privat geteilt.

http://ich-mach-mir-die-welt.de/2017/12/twittergewitter-hashtag-ichgebeab/

December 07 2017

lunarbaboon - Comics - Different

Duraid “Meh.” Issa originally shared:

Since that buzzedpanda-link ripping showing off lunarbaboon’s comics is making its round tonight, here’s the real deal.

Incidentally, this particular comic always breaks me.

http://www.lunarbaboon.com/comics/different.html

December 06 2017

finkregh
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finkregh
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finkregh
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finkregh
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finkregh
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finkregh
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