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November 21 2011

finkregh

Damit hätte ich nicht gerechnet! Auf mein lapidares Twitter-Gestöhne, man könne doch nicht <p></p>, <br><br><br> oder &nbsp;&nbsp;&nbsp; verwenden, um sich Abstände in HTML/CSS-Layouts zurechtzuzimmern, kamen einige ernstgemeinte Rückfragen in Richtung: »Wie sollen wir es denn dann handhaben?« Dafür dieser Artikel.

Zunächst einmal: Der Grund, warum oben genannte Abstandstechniken uncool sind, ist eine Vermischung von Struktur und Styling. Ich packe damit das Styling-Vorhaben »horizontaler Abstand« und »vertikaler Abstand« in den HTML-Code, wo es nicht hingehört. HTML ist für die logisch-hierarchisch-semantische Struktur zuständig, und im CSS kümmert man sich um alles, was visuell zum Styling beiträgt, also auch die Abstände.

Für entsprechende vertikale Abstände nutzt man selbstredend margin und padding, und beschreibt damit die gewünschten Abstände vor und nach bestimmten Headlines und Absätzen. Gerne auch mittels :first-child oder :nth-child() die Abstände zwischen schwerer zu greifenden Konstellationen. Auch der Plus-Selektor (.content ul + p) kann wertvolle Dienste leisten, um dort Abstände zu setzen, wo sie sinnvoll sind.

Doch manchmal ist die Konstellation des Inhalts etwas ungünstig, denn man möchte bisweilen an bestimmten Stellen Abstände haben, wo vielleicht gerade kein besonderes Strukturelement gesetzt ist, der diesen Abstand mit sich bringt. Wenn man also in Gottes Namen ins HTML eingreifen muss, um genau zu definieren, wo denn nun der Abstand hin soll, verwendet man in der Regel das class-Attribut, hängt es an bestehende Elemente (z. B. p oder ul) und denkt sich sinnvolle Klassennamen aus, an die man dann per CSS Abstand zuweist.

Nicht cool sind dabei Klassen wie .large-space-top oder .bottom35, denn dabei handelt es sich um de-facto-Styling-Angaben. Auch diese haben in HTML nichts zu suchen.

Besser wären Klassen wie .teaser, .new-section oder keep-seperated, denn dabei wird ein wenig Semantik deutlich: Man beschreibt mit den Klassen die Funktion, die dieses HTML-Element erfüllt, und kann das im CSS mit den gewünschten Styling-Regeln hübsch machen. Ist mehr Denkarbeit, letztlich aber sinnvoll, denn man bleibt im CSS flexibel und kann statt 35 Pixel auch später mal auf 45 Pixel hochgehen, wenn es besser aussieht. Und im HTML steht dann diese blöde 35er-Klasse nicht fälschlicherweise herum!

In der Horizontalen sieht’s ähnlich aus. Statt:

<div class="timing">17.11.2011&nbsp;&nbsp;–&nbsp;&nbsp;19.11.2011</div>

schreiben wir im HTML lieber:

<div class="timing"><span class="from">17.11.2011</span>–<span class="to">19.11.2011</span></div>

Klar, das ist länger. Aber ich habe zwei wunderbare Haken, an denen ich flexibel handhabbare CSS-Regeln festmachen kann, die über padding-right: 20px; oder padding-left: 16px ganz exakt den Abstand der beiden Datumsangaben definieren können.

Also: Scheut nicht die Arbeit! Haltet das HTML sauber und denkt euch ordentliche, bedeutungsschwangere HTML-Klassennamen aus, dann klappt’s auch bei der Code-Übergabe zu einem anderen Frontend-Entwickler.

Individuelle Abstände in HTML/CSS: So geht’s! | praegnanz.de

October 11 2011

finkregh

wurde von fast allen und jedem bereits Erschöpfliches gesagt, möchte an dieser Stelle allerdings doch Korrupts Ergüsse dazu mal zusätzlich empfehlen, weil er es zum einen (wie so oft) schön schafft, die ganze Chose in wenige Worte übersichtlich und verständlich zu verpacken – zum anderen auch mehrere Aspekte reinbringt, die ich noch nicht hatte und woanders bisher auch nicht kolportiert bekam.
Beispielsweise:

Alles, aber auch alles, was an Maßnahmen und Ermächtigungen zum Thema “Terrorbekämpfung” und “Kinderpornografie” zusammen mit einem “Benutzen wir wirklich nur dann und dafür, ganz großes Indianerehrenwort!” gesagt wird, ist gelogen, dumm oder beides. Diese beiden Argumentations/Totschlagargumente zur Durchsetzung restriktiver Maßnahmen sind nun tot.

Staatstrojaner, einige Argumentationsanregungen (korrupt.biz)

» Zum sogenannten Staatstrojaner… « Trash-Log Blog Archive
Tags: fullack
Reposted byekeliaskrekkeat-slow

September 28 2011

finkregh
Mark Zuckerberg plant, Facebook zu einer Art lebenslangem Archiv auszubauen. Man stelle sich vor, Bilder, Theater- und Kinobesuche, Parties, Beziehungspartner - alles auf ewiglich an einer Stelle vereint.

Hier ist mein Plädoyer für das Vergessen.


Ich sagte mal auf einer Veranstaltung der Webgrrls Rhein-Main, daß mich die Vorstellung erschreckt, es hätte Twitter schon vor 20 Jahren gegeben und ich hätte alles was mir widerfahren ist, und noch schlimmer, alles was mir DURCH MEINEN KRANKEN KOPF geschossen ist, getwittert, auf daß es für ewig nicht mehr aus dem Netz zu entfernen sei.

In der Anfangszeit des Internet habe ich auch ohne Twitter, nur mit Usenet, schon genug Jugendsünden verbrochen. Allerdings war ich damals "schon" Anfang 20.

Die Frage ist nun: wessen Kindheit und Jugendzeit war nicht geprägt von einer Aneinanderreihung an Peinlichkeiten? Mit manchen haben wir uns inzwischen versöhnt und erzählen sie in liebevollem Rückblick als Anekdoten. Manche Geschehnisse sind so peinlich, daß wir frohsind, daß auch die Eltern sie vergessen haben - oder sie zumindest einfach nicht mehr erwähnen.

Wir müssen uns vor Augen halten, daß heute Jugendliche, wenn nicht Kinder ins Netz gelangen und dort viel früher ihre Spuren hinterlassen, als wie das damals getan haben.

Dabei ist Vergessen, Verdrängen und Vergeben eine gute Sache!

Ich kenne genügend Menschen, die irgendwann nicht mehr an $EX[-N] erinnert werden wollen. Oder an andere Fettnäpfe.

Ich weiß nicht, wie es Euch so ergeht: ich schätze an diesem Blog, daß ich manche Ausflüge, Konzerte und ähnliches in Erinnerung behalten kann. Ich habe nie wirklich Tagebuch geführt und daher sind viele Erfahrungen und Empfindungen wohl irgendwann in den Tiefen meines Gehirns verschwunden und verpufft. Ich erinnere mich nicht mehr. Auch wenn ich Eintrittskarten und Programmhefte aufbewahre.

Natürlich sind darunter auch "gute" Erinnerungen. Diese versuche ich nun hier zu manifestieren. Aber: hier kommt nicht herein, an welchem Tag ich mich über welchen Kollegen oder Bekannten oder Freund geärgert habe und warum. Dies ist nicht der Ort für eigene oder unfreiwillig miterlebte Beziehungsdramen.

Man möchte selber auch mal Dinge vergessen oder verdrängen. Ein lebenslange, söffentliches Archiv macht dies unmöglich.

Meine erste Platte, die ich selber gekauft habe, war übrigens nicht ABBA. Was es wirklich war, habe ich die meiste Zeit gnädig verdrängt.
Für das Vergessen - Princess' Petitessen
Reposted byMadMaidseramadgyver26thmeusoccoloredgrayscale

August 31 2011

finkregh

Die jW dankt für 28 Jahre Mauer, das kotzende Einhorn hihi, kotzt, und an sich will ichs ihm auch gerne zugestehen, weil es sonst ganz okayen Krempel vertritt. Ich wollt erst nix zu sagen, mich störte auch was und ich kriegte den Finger nicht drauf, obs eher so das generelle Genervtsein von allem war oder ob mich da doch ein paar Sachen im Spezifischen ankotzen. Aber mich kotzt tatsächlich was im Spezifischen an.

Ganz konkret nenn ich das die Selbstgerechtigkeit des Übriggebliebenen, die manchmal einfach unerträglich penetrant daherkommt. Ich krieg den Finger nicht drauf, wann sich die einschlägigen Arschlöcher das Selbstgerechtsein eher verkneifen und sich demütig geben und wann sie fett austeilen wie im konkreten Fall. Einen Hitlerfaktor gibts im zugrundeliegenden Algorithmus sicher und wahrscheinlich noch so ein paar andere wie Israel. Konkret aber: Beispielsweise zu so Jahrestagen der Befreiung üben sich die üblichen Verdächtigen tendenziell eher in Demut und danken den Amis (und tendenziell nur denen) für ihren Demokratie- und Kulturimport, denn schließlich ist bekanntermaßen nach Auschwitz jeder McDo kultureller Fortschritt. Man steht nicht hin und zeigt mit dem Finger auf andere. Manche, die es in der Sache oder mit dem Heucheln richtig ernst meinen, warnen gar drohend vor dem noch fruchtbaren Schoß, aus dem “das” kroch.

Ganz anders in Sachen Mauer/DDR. Da kann man sich gar nicht hoch genug in den Himmel loben für sein (übriggebliebenes) humanes, faires, menschliches und soziales System, dessen Auswüchse ja niemanden umbringen, niemanden in die würdelose Existenz werfen, niemanden schon qua Geburt auf irgendeine Scheißexistenz festnageln und anderen Arschlöchern Parteibuch, Kohle und Senatorklassemenschmentalität in die Wiege legen. Nein, zu solchen Anlässen ist demütiges Kehren vor eigenen Türen absolut nicht angesagt, oder gar zu überlegen, was heute vielleicht ähnlich oder gar schlimmer scheisse ist als in 28 Jahren DDR.

Stattdessen schön selbstgerecht die Nase hochgehalten und die immense kulturelle, humane und materielle Überlegenheit des eigenen übriggebliebenen Systems gepriesen bzw. an sich selbst gelobt. Bis zum nächsten achten Mai, da dankt man wieder in Demut dem transatlantischen Brudervolk dafür. Um mal wieder den Meister Bernhard zu zitieren: Es ist zum Kotzen.

Solange dermassen ignorant den eigenen Fehlern und – gerade angesichts dieser selbstproklamierten humanen, sozialen und materiellen Überlegenheit – den unerträglichen Ungerechtigkeiten der aktuellen Verhältnisse und ihrer durchaus xfach fatalen Folgen gegenüber die Selbstgerechtigkeit gepflegt wird, solange kann sich die junge Welt meinetwegen täglich für 28 Jahre Club Cola bedanken. Meinen moralischen Segen hat sie.

junge Welt, Mauerdank und die unerträgliche Selbstgerechtigkeit des Übriggebliebenen | Tales from the Mac Hell
Tags: fullack

August 17 2011

finkregh
I am a software developer. I make things work. Sometimes I make a mistake. But only about once per year. I mean serious mistakes, a wrong Architecture, a buggy code line that requires an emergency release. That's OK, you think. But...

...there are 10 developers. Each of them does very good work. They deliver solid, tested, working code. They make only very few mistakes. Only one each year. I mean the very serious errors. This makes an emergency release every month. Each new release is followed by a bug fix release. Each new feature is retarded by the emergency release of the previous feature.

There are 6 big features every year. Each feature has >1 operating components. This makes 30 components in 2 years, easily 50 in 3 years. If a single components runs into problems once per year, then after 3 years operating plays firefighter every other week. But operating is already busy maintaining and expanding the operation without serious application problems. They have their own operational problems.

All this makes me 10 times more paranoid.

Of course you make mistakes, anyone does. We test, check, and we find and fix them. But still one per year might slip through. That's still too much. We need methods to eradicate them. My methods are paranoid programming, good architecture, expectation tests, slow down, and 4-eyes.

Paranoid programming and good architecture are classics. 4-eyes is useful in extreme cases and dangerous situations. You want to drop the backup database? Ask someone else, if the statement is correct. She will notice that you are actually dropping the live database.

Expectation testing means, that you plan what to expect from a test. Think of the result before you click the button. Do not interpret test results. Plan the result, make a theory, and confirm the theory. The system tells you facts. And facts are powerful arguments. They can easily convince your brain, that everything is OK. Do not let them convince you. Let the facts confirm your expectations. You are the boss. You tell what happens, before it happens.

Slow down means that you do not hurry delivery. Coding should be quick, dynamic, agile. But delivery, be it deployment, delivery of results or code check-in may be slow. Take your time to think about what you are doing and if it is really brilliant. Stand up, walk around the chair, sit back, think. Take the time. It's only 3 minutes. It's nothing compared to the work before, nothing compared to the consequences of failure.

The goal is NO MISTAKES. That's impossible. But if we do everything and more to make NO MISTAKES, then we might end up at really only one per year, per developer. That would be fine.
Code and Life: I am a Professional Paranoid
Reposted bypotatoedschanoehEineFragevonStilFreXxXablbaconit-failyouam

August 09 2011

finkregh

[...]

Je mehr ich also medial dazu motiviert werden soll, an den Aporien des Kapitalismus irgendwie Anteil zu nehmen, umso renitenter ignoriere ich seine Probleme, für die ich nicht verantwortlich bin und zu deren Lösung ich mich nicht einspannen lasse. Ich muss keine Hypothek abbezahlen, ich habe keine Ratenzahlung am Laufen. Ich halte keine Aktien, weil ich nichts von Aktien halte. Ich lebe nicht auf Pump. Wenn der Staat sich Geld leiht, "damits uns besser geht" (Trio), ist das sein Problem.

"Monopoly" hat mich schon als Kind nicht nur nicht interessiert, es hat mich angeekelt. Noch immer befremdet es mich, vor der "Tagesschau" mit der "Börse im Ersten" behelligt zu werden. Und derzeit verdrießen mich all die Belehrungen kolossal, meine Aufmerksamkeit doch bitte den Wehwehchen eines siechenden Systems zu widmen. Auch brauche ich keine wort- und kenntnisreichen Erklärungen, wie und warum ein Zusammenbruch dieses großen Systems auch meine kleine Lebenswelt beeinträchtigen würde. Das weiß ich nämlich.

[...]

Berichterstattung über die Finanzkrise: Scheiße mit der Scheiße hier - taz.de
Reposted byekeliasJohnnySixarms

July 22 2011

finkregh

Die „Zeit“ als eines der letzten ernstzunehmerenden „links“liberalen Medien ist seit längerer Zeit schon von allen guten Geistern verlassen, heute schiesst sie mal wieder den Vogel ab mit einem Artikel, den man in Ermangelung anderer mit gesundem Menschenverstand zu erklärenden Möglichkeiten eigentlich nur als gekauft erklären könnte zum Thema „grüne Gentechnik“.

„grüne“ Gentechnik ist schonmal was feines, was den StandardZEITleserdeppen einstimmen kann auf das was kommen muss:

Ökoterror
Die Gegner der grünen Gentechnik werden gewalttätig.

Könnt Ihr mal in Euer korruptes Buch zurückgehen? Die „grüne“ Gentechnik IST gewalttätig. Die „grüne“ Gentechnik geht über Leichen, entzieht arbeitenden Menschen BEWUSST ihrer Lebensgrundlage. „Grüne“ Gentechnik tötet Menschen (und Tiere).

Weil die meisten Aussaaten offene wissenschaftliche Fragen beantworten sollen, vernichten die Aktionen die Arbeit von Jahren.

„Grüne“ Gentechnik vernichtet die Arbeit von Jahrtausenden.

Diesmal nahm die Auseinandersetzung jedoch eine neue, eine gewalttätige Dimension an. Die Angreifer waren vermummt und bewaffnet. Sie drohten den Sicherheitskräften am Feldrand mit körperlicher Gewalt, erzwangen die Herausgabe von Handys und Akten.

Dummkopf. Wen willste damit verarschen? ZEIT-leser? „Grüne“ Gentechnik fordert die Herausgabe von Leib und Leben. Nicht andersrum.

Die Eskalation zeigt zunächst: Viel zu lange hat der Rechtsstaat die Attacken auf die Forschungsfreiheit als Kavaliersdelikte behandelt. Den Tätern fehlt, das zeigen die Bekennerschreiben, jegliches Unrechtsbewusstsein.

Vom Rechtsstaat bin ich auch ein grosser Fan. Vielleicht findet der heraus, welcher gewalttätige Konzern dieses peinliche Gewimmer zu verantworten haben könnte.
Wo muss ich unterschreiben?

» Journalismus und Korruption Mumpitz bei der „Zeit“ « Trash-Log Blog Archive

July 21 2011

finkregh

Satz 1: Es heißt ja, am anderen Ende der Leitung sitzt auch ein Mensch, man wisse ja nicht, warum und wieso der grade so schreibt, wie er schreibt, und wir haben mal alle klein angefangen und so weiter.

Dieser Gedankengang ist lieb, aber falsch.

Folgendes ist hingegen richtig und sollte für einen erfolgreichen Therapieverlauf verinnerlich werden:

Satz 1': Wie schreiend blöde manche Menschen sind, ist häufig bereits nach ihrem ersten Satz erkennbar. In diesem Fall ist das freundliche Eingehen auf die möglichen Anliegen des Users falsch und unproduktiv. Der User bewältigt vielleicht irgendwann das Problem, anläßlich dem er sein Getippsel absonderte, das Grundproblem bleibt ungelöst: er ist nach wie vor so dumm wie gehabt, und das schlimmste: er weiß es nicht einmal, im Gegenteil. Während der freundliche Helfer die Tischplatte durchgekaut hat, speichert sein unterbelichtetes Gegenüber das Elend als gelungene Kommunikation mit abschließendem Erfolgserlebnis ab. Die Psychologen mögen behaupten, simple Reiz-Reaktionsmodelle kognitiver Prozesse seien zu simpel, um menschliches Handeln abzubilden, aber das stimmt nur bedingt: die besagten Kandidaten bewegen sich denktechnisch auf dem Niveau einer Taube in der Skinnerbox. Einer *dummen* Taube.

Satz 2: Da ohnehin alle Menschen davon ausgehen, bei der Verteilung der Intelligenz ausreichend bedacht worden zu sein, ist es sinnlos, sie auf etwaige Blödheit aufmerksam zu machen. Sie selber glauben es nicht, und selbst der mögliche Nutzen des entstehenden Dialogs für Dritte, die mit ähnlichen Problemen später auf den Thread sto�?en, würde durch eine entsprechende Belehrung des Idioten sabotiert. Daher ist es besser, beim eigentlichen Thema zu bleiben.

Auch das scheint zwar einleuchtend, trifft jedoch nicht zu.

Stattdessen sollte man entsprechende Situationen folgendermaßen handhaben:

[...]

Wider das Nettsein zu Idioten | Missis Notizblock
Tags: fullack
Reposted bymadgyverMadMaid

June 29 2011

finkregh
... vor jahreszeittypischen Wetterlagen. Wie haben wir eigentlich früher überleben können, ohne die tagtägliche Panikmache? Als man noch die Mündigkeit besitzen durfte, selbst aus dem regulären Wetterbericht das angemessene Handeln abzuschätzen?
Amtliche Warnung ... - Das Blog der Geekcouch

June 28 2011

finkregh
[...]
Doch was unsere komische Umdefinition von “Arbeit” geleistet hat, ist Menschen, die eben keine Erwerbsarbeit leisten noch mehr in die Ecke zu drängen als ihr oft leider vorherrschender Mangel an finanziellen Mitteln das eh schon tut. Wir erklären “Arbeitslose” implizit zu schlechteren Menschen und wischen dabei nebenher auch noch Konzepte wie das bedingungslose Grundeinkommen weg. Weil dann ja “keiner mehr arbeiten würde”. Alles nur weil wir uns haben erzählen lassen, dass nur bezahlte, abhängige Erwerbsarbeit gut sei. Wasn Unfug.<!-- Google +1 for WordPress: http://pleer.co.uk/wordpress/plugins/google-1-button/ -->
“Die Arbeit ist etwas Unnatürliches.” | tante's blog
Tags: toread fullack
Reposted byMadMaidmondkroetezweisatz

February 20 2011

finkregh

Die Grünen — eine Protestpartei? Nicht für Jutta Ditfurth. Die Ex-Bundesvorsitzende greift ihre früheren Weggefährten im SPIEGEL-ONLINE-Interview scharf an: Sie seien zu neokonservativen Weichspül-Ökos und Meistern in der Kunst des Verrats verkommen.

via SPON

Zum Teil unterstütze ich die Ansichten Jutta Ditfurts. Allerdings sage ich auch, hätte sie nicht anno 1990 Fersengeld gegeben, dann sähe es heute vielleicht anders aus. So aber lief man bei den ersten größeren Reibungen davon, zeterte aus dem sicheren Off und nahm dort eine Haltung ein, die man auch nur als Solist in diesem Off einzunehmen vermag.

«Was weiß der schon», mag man sagen, jemand der am Rand der Partei steht, einer von vielen? Und genau dies ist der Punkt, ob Partei oder Bewegung: der Einzelne wird in der Regel übergangen, man schmiegt sich an die Galionsfigur, hofiert diese. Jutta Ditfurth, die Tochter des bekannten Wissenschaftlers Hoimar von Ditfurth, ist eine dieser Galionsfiguren, die es vorzog Zeter und Mordio zu schreien, jene die zu ihr aufblickten im Stich zu lassen, heute zieht sie es vor ganz angepaßt im neoliberalen Kampfblatt Spiegel ein Interview zu geben. Ja genau so sehen Revoluzzer aus, my ass! Da lob ich mir doch den Hans-Christian Ströbele, der zwar teils unterlag, aber den Realos das Leben so schwer wie möglich machte bzw. macht.

Kämpfen, nicht Zetern — hic sunt dracones

February 15 2011

finkregh

Es war einmal ein Unternehmen, das war für viele Jahre lang Marktführer, weil es konsequent bahnbrechende neue Hardware konzipierte, eigene Software entwickelte und einige sehr wichtige Open Source Software-Projekte initiierte oder an ihnen mitarbeitete.

Als das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kam, begann man seine Aktivitäten zurück zu fahren, die Open Source Sachen über Bord zu werfen und gab eine strategische Partnerschaft mit Microsoft [3] [1] bekannt, bei der man auf Windows setzte. Das hat den Niedergang des Unternehmens in den kommenden Jahren besiegelt. Der verantwortliche Manager ging dann später zu Microsoft [4] [2].

Hörst Du, Nokia [5] [3]?

Außerdem die bange Frage: Was bedeutet Nokias Selbstmord für KDE? [4]

Es war einmal ein Unternehmen... - Die wunderbare Welt von Isotopp [1]

January 19 2011

finkregh

Diese Firma scheint mit ihrem Verhalten im Recht zu sein. René scheint auf eine Abmahnung nicht reagiert zu haben, dann kann so etwas eben passieren.

Davon kann man halten was man möchte, aber so wie René sich auf Twitter verhalten hat, ist mindestens genauso peinlich, wie die Aktion dieser Firma.

René sitzt vor seiner Twitter Timeline und tut so, als ob er irgendwelche virtuellen Armeen kontrollieren könnte, indem DDos Attacken typische Aufrufe von ihm getwittert werden. Ich finde das extrem peinlich, wie er sich dort verhalten hat. Wer mit minderjährigen Skriptkiddies spielt, der scheint nicht der intelligenteste zu sein.

Weiterhin sagte René, sein Blog wäre ein Kulturgut? Hä? Und ich bin mir sicher, dass er das ernst gemeint hat.
Was kann denn an fast ausschließlich von anderen Blogs kopierten Inhalten ein Kulturgut sein?
Und einen besonders hohen Wert hat dieses Nerdcore Blog für mich auch nicht, denn wie gesagt, wer fast ausschließlich Inhalte kopiert, könnte alleine dadurch schon Hundertfach abgemahnt werden. Er kopiert aber fast nur aus Amerika, und klar, da versucht niemand in Deutschland abmahnen zu lassen, weil das nichts bringen würde.

Okay, irgendwann hat René damit angefangen, sein Blog kopmplett und schon fast unerträglich mit Werbung vollzukleistern. Vielleicht verdiente er damit seine 1600 Euro im Monat, was zum Leben reicht.
Aber nochmal, die Tatsache, dass er von seinem Blog als Kulturgut spricht, zeigt doch, wie weit er mittlerweile von der Realität entfernt ist. Vielleicht dachte er auch, er müsse auf so eine Abmahnung nicht reagieren, weil er ja der “tolle” Nerdcore ist. Vielleicht fühlte er sich in seiner Position als einer der deutschen Blogger mit dem meisten Traffic zu sicher und der breiten Unterstützung gewiss. “Starallüren” habe ich bei ihm sowieso schon beobachten können, auf welcher Grundlage diese “Starallüren” stattfanden, habe ich mich immer gefragt.

Und leider hat sich eine Unart entwickelt, die auch in diesem Fall schon wieder mehrach gefordert wurde, nämlich, dass Leute anfangen über Spenden und Geldzuwendungen für Nerdcore zu sprechen.
Warum man für jemanden spenden sollte, der die Pfändung seiner Domain grob fahrlässig provoziert hat, kann ich nicht verstehen.

Aber das ist so ein Blog Reaktionismus, wie wir ihn oft beobachten können, wenn es um das Thema Abmahnungen geht. Werden “große”, sprich gut besuchte Blogs abgemahnt, berichtet jeder kleinste Dümpelblog darüber und ruft sofort zu Spendenanktionen auf. Aber wenn es mal ein kleines Blog trifft, ist die Solidarität plötzlich nicht mehr zu spüren. Sprich, ein großes Blog voller Werbung, dass ordentlich Geld im Monat abwirft, bekommt Spendenaufrufe, während die kleinen, die nichts damit verdienen, links liegen gelassen werden.

Solidarität ist natürlich eine schöne Sache, aber blinde Solidarität ist meistens fehl am Platz.

Euroweb vs. Nerdcore? | Spreeblick

November 29 2010

finkregh

Nun spricht man davon “global History” zu “redefinen”. Womit? Mit Kommentaren über die persönlichen Schwächen, Fähigkeiten und Eigenschaften einiger Politiker? Mit der Dokumentation der Tatsache, dass amerikanische Diplomaten eben auch nur menschliche Tratschtanten sind? Bei diesem “Leak” gehts um nichts. Gar nichts. Völlig trivialer Scheiß.

Aber hey, einige Maganzine wie der Spiegel in Deutschland haben eine schöne Allianz mit Wikileaks geschlossen, beide pushen sich gegenseitig (der Spiegel verkauft sich mal wieder ganz brauchbar und Wikileaks wird mehr Spenden einnehmen), aber inhaltlich gewinnen wir nichts. Aber wir können im Dreck wühlen.

Was kommt nächste Woche? Wikileaks publiziert irgendwelche privaten Aufnahmen von Schauspielern oder “Königshäusern”? Seit wann sieht sich Wikileaks denn als gottverdammter BILDreporter?

Es ging ursprünglich mal darum, Menschen Zugriff auf geheime Informationen zu geben, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können. Wikileaks ist die BILD und die USA sind die “Prominenten”. Ich lese keine BILD.

Wikileaks Schmickileaks | tante's blog
Reposted byMadMaid MadMaid

November 09 2010

finkregh

Ich habe noch einen halbfertigen Rant auf Halde, in dem ich am Beispiel eines gewissen, aus unerfindlichen Gründen populären E-Commerce-Systems (dessen Name mit M anfängt und mit agento aufhört) auf Websites schimpfe, die ohne JavaScript nicht funktionieren. Da ich mir aber ziemlich sicher bin, dass ich mich dort gleich mehrfach im Ton vergriffen habe, lösche ich diesen Text jetzt und lasse Jenn Lukas sprechen. Die gute Frau bringt die wichtigsten Gründe nämlich in wesentlich zivilisierterer Form vor, als ich mir das gelingen würde und liefert uns einen schönen kurzen Vortag, den man wunderbar als Munition gegen die meine-Website-muss-ohne-JS-nicht-funktionieren-Fraktion verwenden kann:

Jenn Lukas - JSConf 2010 auf Blip.tv

Alle guten Gründe hin und her – was mich an JS-untauglichen Webseiten mehr als alles irritiert, ist dass es sie überhaupt gibt. Wenn man nur kurz überlegt, bevor man draufloshackt, passieren ohne JS benutzbare Websites wie von selbst. Unobtrusive JavaScript ist kein Hexenwerk, sondern, sofern man seine Auszeichnungs- Gestaltungs- und Script-Schichten sauber trennt, fast unvermeidlich. Um Seiten zu bauen, die nur mit JavaScript funktionieren, muss man sich richtiggehend anstrengen. Und mir ist nicht wirklich klar, was in den Köpfen jener vor sich geht, die sich diese Mühe machen und derartiges HTML an die Öffentlichkeit lassen:

<button type="button" class="button" onclick="productAddToCartForm.submit()"><span><?php echo $this->__('Add to Cart') ?></span></button>
<button type="button" class="button" onclick="productAddToCartForm.submit()"><span><?php echo $this->__('Add to Cart') ?></span></button>

Klar, wenn man ein hyper-dynamisches neues Webapp rund um neueste JavaScript-Features herum konstruiert und das Projekt ohne JS prinzipbedingt nicht funktionieren könnte, wäre das etwas anderes. Aber eine herkömmliche Website oder einen Onlineshop mutwillig oder fahrlässig fest an JS zu binden, ist, als würde man über das Schiebedach in ein Auto einsteigen. Das kann man sicher so machen, aber wenn vorher nur kurz nachdenkt und entsprechend plant, kommt man ohne zusätzliche Mühen auch anders in die Karre – und sieht dabei dann auch nicht aus wie ein Vollhonk.

Warum Websites ohne JavaScript zu funktionieren haben • Peter Kröner, Webdesigner & Frontendentwickler
Reposted bydatenwolfIntekrannix

October 02 2010

finkregh
Stuttgart 21 ist mehr als ein Fanal, es ist die Bankrotterklärung der repräsentativen Demokratie.
Der Bahnhof des himmlischen Friedens » Spiegelfechter

September 13 2010

finkregh

Spass mit dem „Bankenrettungsfonds“

haben die da bei Hypo Real Estate:

Die Bundesregierung will die Münchner Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) mit weiteren Staatsgarantien in Höhe von 40 Milliarden stützen, zusätzlich zu den bereits Ende 2008 garantierten 102 Milliarden.

Yeah.

Mein Vorschlag, das Problem ein für alle mal zu beenden: Die ganzen faulen und unfähigen Hartz4-empfänger ab in den Gulag und mit dem dadurch freiwerdenden Geld könnte man die hart arbeitenden Banker dauerhaft unterstützen. Dann spart man sich auch die monatliche Debatte.

Ach, Moment, es gibt gar keine Debatte?

Der Bundestag muss für solche Garantien nicht befragt werden. Dessen dafür zuständiges, geheim tagendes Finanzmarktgremium wird üblicherweise erst im Nachhinein über derartige Stützungsoperationen informiert.

Na, dann, keine weiteren Fragen ihr Lutscher Abschaum

» Spass mit dem „Bankenrettungsfonds“ « Trash-Log Blog Archive

August 30 2010

finkregh

haben die da bei IBM:

Nach schwachen Zahlen im Deutschlandgeschäft übt der US-Konzern IBM erhöhten Druck auf seine hiesige Tochter aus, […] Deutschlandchef Martin Jetter habe reagiert und die Leistungen der Mitarbeiter in einem internen Schreiben als unzureichend bezeichnet.

Diese faulen Mitarbeiter bei IBM Deutschland, das ist ja nicht zum aushalten, was machen die denn da? Kaffeetrinken den ganzen Tag? Ach:

In Deutschland habe sich IBM zu lange Zeit auf das Geschäft mit Banken und Versicherungen verlassen und den Mittelstand vernachlässigt.

Oh. Die Mitarbeiter sind da also für Kundenaquise und dem Ausarbeiten von Geschäftskonzepten zuständig, interessant. Ich hätte ja gedacht, dass dafür Manager zuständig wären. So Nasen wie Martin Jetter bspw.

Wie sagte jemand im Heise-forum so schön dazu?
(Sinngemäss, finde den Kommentar nicht mehr)
„An Jetters Stelle würde ich mich nicht wundern, in der Cafeteria bei IBM einen Becher heissen Kaffees in meine dumme Fresse geworfen zu bekommen“

» Spass mit ihren Mitarbeitern… « Trash-Log Blog Archive
Reposted byit-failsicksinsicksin

August 19 2010

finkregh

sagen die geschätzten Webdeppen bei Wired da (zum wiederholten Male (1997) übrigens) und wie es sich gehört, ist die schmale Basis

  • a: eine Statistik und
  • b: ein Vollhonk, der diese nicht lesen und viel schlimmer nicht mal ansatzweise zu interpretieren weiss*.

Wie nicht anders zu erwarten schreibt das ganze weite Netz dünnes Zeux über das dünne Zeux, reibt sich verwundert den Kopf und wendet sich dem nächsten Hirnfick zu.

Die zweite Seite, wo ich was dazu lesen durfte, war die der „seriösen“ Süddeutschen Zeitung wo eine „Journalistin“ namens „Lena Jakat“ daherkommt und meint dieses ganze bescheuerte Gefasel ohne jegliche Recherche frei ins Deutsche übersetzen zu müssen und gleich noch en passant den Beweis anzutreten, dass das Web tot ist, indem sie es versäumt einen Link zur Quelle diesen Bockmists zu setzen.

Tja, wie sagte anno weissnichmehr jemand so zutreffend:

Das schöne am Internet ist: jeder kann mitmachen. Das Schlimme: jeder macht mit.

Wenn ich nach meiner Schule gewusst hätte, dass man für Journalismus keinen Plan von Mathe – und im Besonderen von Prozentrechnung haben muss – dann hätte ich mitgemacht.
So blogge ich eben einfach nur Katzenbilder und so.

Himmel, wie bescheuert muss man denn sein? Könnt Ihr mal schnell alle zurück in Euer Scheiss-Buch gehen?!
Der Video-traffic hat stark zugenommen! Dass dann proportional zum Gesamttraffic der HTML-Traffic stark abnimmt (obwohl er absolut stark steigt) – ääh, war das in der 5. oder 4. Klasse?

Oh, meine Baldrianspritze kommt grad…

* hab den Artikel auf Wired nicht gelesen, sondern nur die Meldungen dazu. Möglich, dass es da etwas differenziert wird im Text – my english…

Update: BoingBoing hat hier eine schöne Grafik, wo man sieht wie „tot“ der HTML-Traffic ist…

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July 08 2010

Ich bitte um Gewaltverständnis! | Tales from the Mac Hell

Immer wieder gern geführt, die Gewaltdebatte, was ist legitim, was nicht, was disqualifiziert und so weiter. Ich seh das gelassen, wenns ohne geht, solls mir recht sein, aber auch dann find ich die allgemein gepflegte und vor allem geforderte Distanziererei und Scheißefinderei meist bekloppt bis zum Kotzen. Weiter gebe ich mich nicht der Illusion hin, dass alles immer schön ghandimäßig kommen und laufen muss, manchmal gehts nicht ohne Gewalt (eine Binsenweisheit, die beispielsweise in Sachen Gewaltmonopol des Staats praktisch nie generell in Frage gestellt wird, wie es – auch und gerade bei legitimen – Aktionen permanent geschieht).
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Schweinderl