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August 10 2011

July 11 2011

finkregh

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Die Spielerinnen aus den USA werden fast durchgehend als “Amerikanerinnen” bezeichnet, ja das hat sich leider in Teilen der Gesellschaft so eingeschliffen, ist aber nicht korrekt. “Amerikanerinnen” wäre eine Kontinentalauswahl, da aber auch Brasilien, Mexiko, Kanada und Kolumbien mitspielen, hätte einem das auffallen können. Seis drum. Nach 42 Minuten wird die Mottenkiste erneut aufgemacht. “In Nordkorea gibt es Elitenförderung, Kaderschmieden, Klubmannschaften werden völlig vernachlässigt.” Hat man oft gehört, klingt daher nicht unglaubhaft. Kurz nach der Pause hört man aber “Eine Meisterschaft, eine Liga gibt es in Nordkorea mit 20 Teams, alle sind dem Militär, der Polizei, dem Zoll untergeordnet. Einem diktatorisch-totalitären Staatssystem.” Der letzte Satz ist mal wieder blanker Kalter-Krieger-Sprech. 20 Teams in der ersten Liga! In Deutschland sinds nur 12.

Nach 83 Minuten sagt Herr Galeske: “Etwa 80.000 bis 100.000 organisierte Mädchen und Frauenfußballerinnen gibt es mittlerweile in Nordkorea. Das Ligasystem, was der Trainer immer wieder anprangere, soll noch professioneller werden.” Bis zu 100.000 Frauen spielen dort Fußball, aber Klubmannschaften werden vernachlässigt? Hier verheddert sich Herr Galeske erneut in seinem Gebräu aus Vorurteilen und Klischees.

Aber abseits der Widersprüchlichkeit, lohnt ein Blick auf die Aussagen. “Elitenförderung, Kaderschmieden” sind also negativ. Kommt mir aber aus anderen Lebensbereichen der westlichen Welt bekannt vor. Ist nicht gerade unser Bildungssystem auf genau diesem Holzweg? Würde im ZDF aber nie jemand auf die Idee kommen, dies zu kritisieren.
Weiter im Text: “alle sind dem Militär, der Polizei, dem Zoll untergeordnet. Einem diktatorisch-totalitären Staatssystem.” Ja, das ist zweifellos böse. Geradezu skurril wird es, wenn er die Schiedsrichterin vorstellt “Bibiana Steinhaus, die Polizeikommissarin aus Hannover, FIFA-Schiedsrichterin seit 2005 übrigens”.

[...]

Sport als Fortführung des kalten Krieges mit anderen Mitteln » Spiegelfechter

September 22 2010

Mal was über Pornos « mrtopf.de

Und da dachte ich mir doch, dass ich mal schaue, ob und in welchem Masse denn Pornographie für Jugendliche eigentlich schädlich ist, denn eines ist ja wohl klar: Jeder Jugendliche wird ja wohl schonmal mit Pornographie in Berührung gekommen sein.
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Reposted bysicksin sicksin

August 18 2010

Sensibilisierung: Privatsphäre, Datenschutz & Friends | akephalos

Konsequenterweise muß auch erwähnt werden, daß dies alles natürlich immer eine Gratwanderung darstellt. Abstrahiere ich zu stark, vermittle ich dem Wissbegierigen eventuell den Eindruck einer absoluten Information, sprich mit endlichem Charakter. Abstrahiere ich jedoch zu wenig, ersteht der Eindruck eines Fasses ohne Boden, sprich unendlichem Charakter, der Wissbegierige blockt automatisch ab, fühlt sich massiv überfordert. So oder so erreiche ich also nichts, wenn ich denn in Extreme abdrifte. Der goldene Mittelweg ist gefragt. Und genau ab diesem Punkt muß man selbst Konsequenz zeigen: «bis hier hin und nicht weiter», der Rest wird individuell vermittelt, indem man auf den Wissbegierigen eingeht. Da draußen wäre dies das persönliche Gespräch, vice versa im Netz der Chat, die Mail, ein Blog/Forum — eben ein Medium, welches die Diskussion ermöglicht.

Sensibilisierung: Privatsphäre, Datenschutz & Friends | akephalos

Konsequenterweise muß auch erwähnt werden, daß dies alles natürlich immer eine Gratwanderung darstellt. Abstrahiere ich zu stark, vermittle ich dem Wissbegierigen eventuell den Eindruck einer absoluten Information, sprich mit endlichem Charakter. Abstrahiere ich jedoch zu wenig, ersteht der Eindruck eines Fasses ohne Boden, sprich unendlichem Charakter, der Wissbegierige blockt automatisch ab, fühlt sich massiv überfordert. So oder so erreiche ich also nichts, wenn ich denn in Extreme abdrifte. Der goldene Mittelweg ist gefragt. Und genau ab diesem Punkt muß man selbst Konsequenz zeigen: «bis hier hin und nicht weiter», der Rest wird individuell vermittelt, indem man auf den Wissbegierigen eingeht. Da draußen wäre dies das persönliche Gespräch, vice versa im Netz der Chat, die Mail, ein Blog/Forum — eben ein Medium, welches die Diskussion ermöglicht.

December 14 2009

Der heutige Journalismus – Realsatire pur

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Foto: F!XMBR

Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drücken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist. Das sind die Worte vom Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas. Dieser Satz passt jedoch nicht nur auf die Legitimisten und Neokonservativen, sondern ebenso auf den Journalismus der heutigen Zeit. Verlage, Manger und Redakteure haben seit über einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit verschlafen – das Internet wurde zuerst nicht ernstgenommen, dann dachte man, es reiche weiter zu senden, um nun festzustellen, dass dieses komische Internet seine eigenen Regeln entwickelt hat. Wenn das Hamburger Abendblatt aus dem Axel-Springer-Verlag sich nun in einem Artikel voller Selbstmitleid auf ein Zitat Habermas’ beruft, dann ist das Realsatire pur.

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December 04 2009

Dr. Kristina Köhler – eine “Neue Rechte” im Kabinett Merkel?

Dr. Kristina KöhlerSie ist aus Hessen. Zu dieser einfachen aber doch zutreffenden Schlussfolgerung kommt Michael Spreng, warum Frau Dr. Kristina Köhler neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geworden ist. Die Presse jubelt, ein neuer Shootingstar ist geboren, jung, gutaussehend – das allein scheint heute auszureichen um von den Medien hofiert, geliebt und mit positiven Schlagzeigen versorgt zu werden. Wer allerdings über die Hintergründe und das politische Wirken Köhlers informiert werden wollte, der musste sich in den letzten Tagen auf anderem Wege mit Informationen versorgen. In den USA wird vom zukünftigen Präsidenten jedes Mitglied seiner Regierungsmannschaft von der Geburt bis zur eventuellen Ernennung durchleuchtet – findet sich auch nur ein kleiner dunkler Fleck auf der vielleicht sonst so weißen Weste, ist die Karriere verbaut. Die Medien in den USA würden dies gnadenlos ausschlachten, hinterfragen und kritisieren. In Deutschland ist diese Gefahr nicht gegeben. Dr. Kristina Köhler ist Hessin, jung und entspricht offensichtlich die Schönheitsideal der deutschen Politredakteure. That’s it. A new star is born.

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August 07 2009

Revenge Of The Nerd: What The Media Won’t Tell You About The Rampage Killer Who Attacked A Pittsburgh Aerobics Class - By Mark Ames - The eXiled

Mark Ames, der Autor von Going Postal, analysiert die Motivation und Hinterlassenschaften des Pittsburgh Aerobic Killers mit einiger Tiefe und mehr Trennschärfe als der Rest der Medien - und auch die Gründe, die dazu führen, warum andere Medien vor dieser Analyse zurück schrecken.
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