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July 17 2011

October 18 2010

finkregh

Hannes Hecht (Name geändert), in Hamburg aufgewachsen, ist noch keine 30 Jahre alt und sehr vorsichtig. Der Treffpunkt für das Gespräch liegt weit weg von seiner Dienststelle in einer norddeutschen Großstadt. Er ist fast zwei Stunden mit dem Auto gefahren. Er möchte nicht mit seinem richtigen Namen in der Zeitung stehen, sagt er: "Kritik an die Politik aus den Reihen der Einsatzpolizei ist leider noch eine sehr zarte Pflanze. Ich hoffe, sie kriegt jetzt einen Wachstumsschub." Hannes Hecht, Jeans, hellblaues Hemd, frisch rasiert und akkurate Frisur, strebt eine Karriere beim Landeskriminalamt an. Alles lief glatt. Zielfahnder sei sein Traumjob, sagt er. Das Abitur hat er mit einem Zweierdurchschnitt gemacht, die Polizeiführungsakademie besucht, Erfahrungen im Rauschgift- und im Betrugsdezernat gesammelt, komplizierte Fälle aufgeklärt. Er hat bereits einige Sprossen auf der Karriereleiter erklommen. Doch vor wenigen Wochen ist er ausgerutscht.

Als seine Einheit nach Stuttgart verlegt werden sollte, stellte er einen Urlaubsantrag, weil er den Einsatz nicht mittragen konnte. Und wollte. Er hat verwandtschaftliche Beziehungen nach Stuttgart. Er ist auch ein Bahnhofsgegner. "Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen. Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann. Ich jedenfalls bin nicht Polizist geworden, um Demonstranten von irgendwelchen Straßen zu räumen oder von Bäumen runterzuholen. Ich will Gangster hinter Gitter bringen", erklärt er, wohl wissend, dass Karrieren junger Polizisten nur durch die Einsatzhundertschaften gehen, die auch er durchlaufen muss.

Sein Urlaubsantrag wurde abgelehnt. Der Vorgesetzte drohte vor versammelter Truppe, dass Beamte, die sich vor solchen Einsätzen krankmeldeten oder beim Einsatz durch Zurückhaltung auffielen, Ärger bekämen. Und unter vier Augen steckte er Hannes Hecht, dass er seine Karriere vergessen, maximal noch Dorfpolizist werden könne, wenn er sich bei dem Einsatz nicht bewähre.

Schlimm sei es für ihn in Stuttgart gewesen, sich beschimpfen zu lassen als "staatshöriger Vollstrecker" und "vorauseilender Gehorsamer". Das tue weh, frustriere und sei nicht gut fürs innere Gleichgewicht: "Ich erkenne mit mehr als nur Magengrummeln, dass der Staat, dem ich diene und der mich damit beauftragt, Recht und Gesetz durchzusetzen, selbst in seinen inneren Strukturen immer weniger freiheitlich und demokratisch ist."

Parkschützer Statement
Reposted byyetztbrightbyteakfreundeundhelferelandress21cygenb0ckyouamjmtosseskrekklotterlebenromanofskiurfinsofastKryptoniteverschwoererunbilltladesignzelpollodiabloRollobigbear3001krannixDevaapocmondkroetedatenwolfharadayFreeminder23consumrtetralcuda
finkregh

"Wenn man scharfe Kampfhunde, ich meine die Polizei-Spezialeinheiten, mit zu einer Demonstration nimmt und sie dann auch noch ohne ersichtlichen Grund von der Leine und räumen lässt, dann beißen sie ohne Erbarmen zu. Dafür wurden sie gedrillt und ausgebildet. Das wussten die, die für den Einsatz verantwortlich waren, ganz genau. Sie mussten das Okay von oben haben. Von ganz oben. Mindestens vom Innenministerium."

Mit "scharfen Kampfhunden" meint Thomas Mohr die schwarz und dunkelgrau gekleideten, meist sehr jungen Kollegen von den Beweis- und Festnahmeeinheiten (BFE), die beim Stuttgarter Einsatz größtenteils von der Bundespolizei und aus Bayern kamen.

Parkschützer Statement
Reposted bys21tladesignz

September 28 2010

finkregh

[...]

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

[…]

(4) Beschränkungen gelten für Bürger, die sich im staatlichen Transferbezug befinden sowie für Bürger muslimischen Glaubens. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass sich staatliche Transferempfänger und Bürger muslimischen Glaubens nicht auf Kosten der Gesellschaft einrichten und ausruhen. Geschieht dies, obliegt es dem Staat, diesen Bürgern die Menschenwürde durch entsprechende Maßnahmen abzuerkennen und Sanktionen auszusprechen. Die Aufsicht obliegt den Behörden.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

[…]

(3) Beschränkungen gelten für Bürger, die sich im staatlichen Transferbezug befinden sowie für Bürger muslimischen Glaubens. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass die Persönlichkeitsrechte dieser Bürger entsprechend einer Empfehlung von Experten der Behörden eingeschränkt werden, solange sie auf Kosten der Allgemeinheit leben, sich nicht in unsere christliche Wertegemeinschaft integrieren und entsprechende Kontrollen durchzuführen und Sanktionen auszusprechen. Leistungsverweigerer und Integrationsunwillige sind öffentlich zu benennen um sie durch sanften Druck in die Gesellschaft zu integrieren.

[...]

F!XMBR exklusiv: Große Koalition einigt sich auf Grundgesetz-Reform » F!XMBR
Reposted byincendariussicksinMadMaidstraycat

September 20 2010

de.indymedia.org | 50 Pfund und ein T-Shirt

Unsere Autoscheibe war verstaubt, zahlreiche Menschen draengelten sich ueber die Strasse.
Rechts neben mir sah ich einen Mann, der Ballons in den Haenden hielt – zum Verkauf. Ballons in Tiger- oder Giraffenform. Auf dem Fussgaengerweg wurden T-Shirts, Hosen und buntes Plastikspielzeug angeboten.“Nur drei Pfund, nur drei Pfund”, hoerte ich einen Haendler lauthals rufen. Kleine Kinder wurden auf den Armen ihrer Eltern getragen.
Ein junges Maechen mit einer rosa Spange im Haar laechelte mich an.
Es war spaet in der Nacht und wir versuchten mit dem Auto nach Downtown zu fahren. Im Schneckentempo. Fahrraeder und Motorraeder quetschten sich an uns vorbei. Von allen Seiten kamen Autos, die sich irgendwie einzuordnen versuchten. Ein Eselskarren fuhr hinter uns. Das Tier schien abgemagert und alt. Auf der Strasse war es laut, es wurde gehupt, geschimpft.
finkregh

[...]

Die Jungle World vermutet:

Angesichts der »ansteigenden linksextremen Gewalt«, die der Verfassungsschutz beschwört, wollen Polizei und Staatsanwaltschaft wohl nicht untätig erscheinen. Möglicherweise richten sie, nachdem es ihnen bisher nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen Autoanzünder verurteilen zu lassen, ihre Aktivitäten verstärkt gegen die linken Strukturen, die am einfachsten greifbar sind: die Buch- und Infoläden.

Bedenklich ist bei der ganzen Sache, dass hier ein neuer juristischer Dreh probiert wird. Bisher wurde davon ausgegangen, dass Buchhändler nicht den gesamten Inhalt ihres Sortiments kontrollieren können.

Die Staatsanwaltschaft bekräftigte auf Nachfrage eines Anwalts, dass es ihr Ernst ist mit diesem Vorstoß: Sie strebt ein Gerichtsverfahren an, das die bisherige Rechtsprechung revidieren soll. (Erklärung der Buchläden)

Und damit können wir dann auch die Vokabel “Zensur” wieder ins Spiel bringen. Es gibt jede Menge Gründe, was gegen Brandsätze oder die Anleitung zur Herstellung zu haben. Das ist aber noch lange kein Grund, durch die Kriminalisierung von Buchhändlern und Infoladen-BetreiberInnen die Verbreitung von Literatur und Information zu verhindern.

Oder: wo ist da der Unterschied zur Verfolgung von Providern, die Websites mit angeblich strafbarem Inhalt hosten? Und wem hilft es, wenn die verfolgt werden? Fragen bitte an die Berliner Staatsanwaltschaft.

annalist » Die Zeitschrift als Waffe. Mehr Durchsuchungen in Berlin.
Reposted bydatenwolf datenwolf

September 14 2010

finkregh

Ab sofort steht unter http://depub.org/tagesschau/ das vor kurzem "geleakte" Archiv von tagesschau.de als Online-Version zur Verfügung. Enthalten sind rund 200.000 Meldungen aus den letzten 10 Jahren tagesschau.de.

Durch die Veröffentlichung versuchen wir die Artikel vor dem Verschwinden aus dem Netz zu bewahren. Weitere Informationen, warum die Artikel von tagesschau.de gelöscht werden mussten finden sich hier und hier.

Im geleakten Archiv befanden sich rund 270.000 Dateien. Einige enthielten allerdings nur Verweise auf Klickstecken oder Videos. Wir haben versucht diese Artikel auszufiltern aber dennoch sind noch einige Artikel ohne Inhalt vorhanden. Außerdem bestehen ältere Meldungen häufig nur aus einem Satz. Leider waren im Archiv auch keine Bilder enthalten, so dass diese derzeit noch nicht mit angeboten werden können. Die Inhalte der Mediathek waren natürlich auch nicht im Archiv.

Das Archiv wird von nun an regelmäßig und halbwegs automatisch aktualisiert und für neue Artikel werden auch die Bilder mit eingebunden. In den nächsten Tagen werden außerdem noch folgende Funktionen hinzukommen:

  • Offline-Version und Datenbankdump zum herunterladen
  • Suchfunktion (wahrscheinlich über Google, Indizierung läuft)
  • Durchsuchen nach Tags, Kategorien und Themen
  • Statistiken
  • Permanent-Link (Weiterleitung zu tagesschau.de falls Artikel noch nicht depubliziert wurde, sonst ins Archiv)
  • Verknüpfung mit anderen Daten (Geodaten, Warlogs [falls sinnvoll], etc.)
Depubliziertes
Reposted bydatenwolftantelit

September 13 2010

finkregh

Spass mit dem „Bankenrettungsfonds“

haben die da bei Hypo Real Estate:

Die Bundesregierung will die Münchner Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) mit weiteren Staatsgarantien in Höhe von 40 Milliarden stützen, zusätzlich zu den bereits Ende 2008 garantierten 102 Milliarden.

Yeah.

Mein Vorschlag, das Problem ein für alle mal zu beenden: Die ganzen faulen und unfähigen Hartz4-empfänger ab in den Gulag und mit dem dadurch freiwerdenden Geld könnte man die hart arbeitenden Banker dauerhaft unterstützen. Dann spart man sich auch die monatliche Debatte.

Ach, Moment, es gibt gar keine Debatte?

Der Bundestag muss für solche Garantien nicht befragt werden. Dessen dafür zuständiges, geheim tagendes Finanzmarktgremium wird üblicherweise erst im Nachhinein über derartige Stützungsoperationen informiert.

Na, dann, keine weiteren Fragen ihr Lutscher Abschaum

» Spass mit dem „Bankenrettungsfonds“ « Trash-Log Blog Archive

September 10 2010

finkregh

Der aus der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ausgeschlossene Rene Stadtkewitz, sein Ex-Parteikollege Marc Doll und – man höre und staune – der frühere Piraten-Bundesvorstand Aaron Koenig haben heute in Berlin die neue rechtspopulistische Partei Die Freiheit gegründet. Interessant ist in diesem Zusammenhang weniger, was die Partei wll, sondern wer sie vertritt. Neben Stadtkewitz und Koenig ist hier das Augenmerk in erster Linie auf Doll zu richten, denn der ist nicht nur Autor des Kryptonazi-Blogs Politically Incorrect (PI), sondern auch für seine Verbindungen in die rechtsextremistische Szene bekannt:

[...] begehrter Redenschwinger bei extrem rechten Burschenschaften, in diesem Fall die Berliner Burschenschaft der Märker. Die gehört nicht nur zum Dachverband Deutsche Burschenschaft, die – vorsichtig ausgedrückt – keine nennenswerte Distanz zum Rechsextremismus erkennen lässt, sondern auch Leute wie etwa die bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich jämmerlich gescheiterte FPÖ-Antisemitin und Geschichtsrevisionistin Barbara Rosenkranz zu sich einlädt. Wenn man sich dann noch die Grundsätze der Burschenschaft wie etwa den nachfolgend zitierten vor Augen führt, dann rundet sich das Bild schnell ab:

Die Deutsche Burschenschaft sieht das deutsche Vaterland unabhängig von staatlichen Grenzen in einem freien und einigen Europa, welches Osteuropa einschließt.

Das sind also die übel nach ganz rechtsaußen stinkenden Gewässer, in denen Doll fischt.

Politblogger » Die Drei von der Schmuddelstelle
Tags: politik rechts
Reposted bykrekk krekk

September 06 2010

finkregh
[...]

Ahmed bremste ruckartig. Ein kleiner Junge rannte ueber die Strasse – einem Ball hinterher. “ Wir halten doch dieses System am Leben. Ich denke, dass wir alle daran schuld sind.”
Ahmed ist seit etwa zwei Jahren in der oppositionellen Al Ghad Partei. Und er traeumt von einem politischen Wechsel in Aegypten.
“Wir sind alle verantwortlich, es ist nicht die Schuld der Regierung, dass wir dort angekommen sind, wo wir jetzt sind. Wir fuettern das System”
Eine Strassenkreuzung war vor uns. Und wir mussten wieder stoppen.
Zu viele Menschen und Autos quetschten sich ueber die Fahrbahn.

[...]
de.indymedia.org | 50 Pfund und ein T-Shirt
Reposted bysicksinecblack

September 02 2010

finkregh

[...]

Aber auch heute stellen wir uns nicht der Vergangenheit, denn auch heute ist die Aufarbeitung noch mit großen Schmerzen verbunden. Weitaus genehmer ist da der Fingerzeig gegen einzelne Zeitgenossen, der Blick gen Partei, die Ernennung eines Prügelknaben und zugleich die Abstrafung von diesem. Dabei ist es die Gesellschaft per se, die diese lautstarken Gesellen hervorbringt, die Parteien befügelt so oder so zu handeln, die Gesellschaft verschafft diesen Gruppen oder einzelnen Personen die Legitimation, stellt die Persilscheine aus. Sicherlich, wir leben heute im Jahr 2010, anno 1960 waren gänzlich andere Äußerungen möglich, auch in demokratischen Gefilden. Was man damals noch frei heraus sagen durfte bzw. konnte, daß muß heute in einer «politisch korrekten» Verpackung dargereicht werden, die Inhalte jedoch sind ähnlich radikaler Natur wie eh und je. Randgruppen jedweder Couleur erfahren in diesem Land einzig eine Duldung, solange es der Gesellschaft «gut» geht und diese Randgruppen ihren Nutzen erfüllen. Doch wann geht es der Gesellschaft gefühlt «gut»? Und was erst geschieht in einer Krise? Bei letzterer frönt das Gros einzig dem Ego, spricht dem Gegenüber Rechte ab, ja gar die Existenzberechtigung. Folklore kompensiert in jenen Zeiten die Unwissenheit.

Wenn also im Moment ein «brauner Spuk» die Genossen heimsucht, so ist das sicherlich ein Grund für eine erhöhte Aufmerksamkeit, jedoch ist es dies sicherlich kein Grund abermals einen Prügelknaben zu bemühen, um von den Problemen der Gesellschaft abzulenken.

Schatten der Vergangenheit … | akephalos

August 30 2010

finkregh

Lang ist die Liste der urban legends, welche um ALG-II-Empfänger gesponnen werden. Im Frühjahr diesen Jahres, erfuhren diese einen erneuten Höhepunkt in Form von Westerwelles Tiraden, gegen die Schwächsten dieses Landes. Der hoi polloi ereiferte sich, die Medien erfreuten sich ob der gestiegenen Quote und trieben einen «Diskurs» auf Basis von Folklore voran.

Gestern nun veröffentlichte SPON die Ergebnisse einer Studie und o Wunder: ALG-II-Empfänger sind engagiert und keineswegs jene vermeintlichen Nassauer. «Alle Welt jubelt» und doch machen sich schon die ersten Zweifel breit, denn wieviel Wert besitzt eine Studie, bei der die Betroffenen höchstselbst befragt werden? Nun abgesehen davon, daß diverse statistische Mittel existieren, um falschen Angaben bis zu einem gewissen Grad zu begegnen, existiert auch eine Studie von März diesen Jahres, die ALG-II-Empfänger als äußerst engagiert einstuft. Diese Studie wurde von der Bundesagentur in Auftrag gegeben und basiert auf eigenen Daten.

Und um der Mär um den vermeintlich hohen Mißbrauch endlich den Garaus zu machen, auch hierfür existieren Zahlen der BA: «Die Bundesagentur für Arbeit warnt laut «Süddeutscher Zeitung» davor, die Missbrauchszahlen überzubewerten. Leistungsmissbrauch sei in Relation zu der Anzahl der Hilfebedürftigen und den Gesamtausgaben relativ gering verbreitet.»

[...]

ALG II: urban legends entmystifiziert … « akephalos » hic sunt dracones
Tags: politik ALG
Reposted bykrekkmondkroetekrannixElbenfreundLogHiMaurfinekeliasharadaygiantspacehamster

August 23 2010

finkregh

Meine Firma verwendet SAP. Zum Glück habe ich damit nicht viel zu tun, außer um meine Beurteilungen abzusegnen und Urlaub zu beantragen. Das heißt, ich verwende SAP maximal 3 mal im Jahr. Bis vor kurzem hatte unser SAP keine LDAP-Anbindung. Ich hatte also ein SAP-Login, das von meinem Firmen-Login verschieden war und auch ein anderes Paßwort hatte. Da ich nur so ca. 3 Mal im Jahr ins SAP muß, ist das Paßwort unweigerlich abgelaufen, wenn ich mich in das SAP einloggen will.

Jeder Urlaubsantrag begann also mit einem Call an den SAP Helpdesk mit der Bitte, das Paßwort zurücksetzen zu lassen.

An das SAP komme ich als Heimarbeiter nur per VPN. Das VPN, ein unsagbares Juniper-Applet, funktioniert nur in Windows. Das SAP auch, denn es funktioniert zum Glück nur mit einer veralteten Version von Internet Explorer. Ich muß also eine VMware starten. Für alle anderen Dienste, die mit meinem Job zu tun habe, komme ich um das Applet herum, nur zum Urlaub beantragen muß ich in die VMware.

Ich starte also VMware, um Urlaub zu beantragen. VMware will sich aktualisieren, denn es liegt eine neue Version vor. Ich seufze, und klicke Okay. VMware aktualisiert sich. Das Windows kommt hoch. Der VMware Client im Windows teilt mit, daß der Host neuer ist als der Guestclient, und ob er sich denn bitte aktualisieren dürfe.

Während mein Mauszeiger noch über dem Icon schwebt, meldet sich das Antivirenprogramm und merkt an, daß es veraltet ist. Also, nicht die Virensignaturen sind veraltet, sondern das Programm selber. Es will sein Update runterladen und seine Lizenz verlängern. Ich sage dem Antivirenprogramm, daß es das wohl dürfe, und wende mich dem VMware Guest Client zu.

Flash meldet sich. Es ist veraltet und enthielte Sicherheitslücken. Ob es sich wohl updaten dürfe. Aber ja. Flash lädt ein Update runter.

Java klingelt. Es ist veraltet und enthalte Sicherheitslücken. Ob es sich wohl updaten dürfe. Aber ja. Java lädt ein Update runter. Java will die Yahoo! Toolbar installieren. WTF? Nein, ich will keine beknackte Toolbar. Ich will auch kein Java, muß aber.

Das Flash Update scheitert.

Warum ich Urlaub brauche - Die wunderbare Welt von Isotopp
Reposted bysicksin sicksin
finkregh
"Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben."

Noch weiter geht er der britische Verteidigungsminister Liam Fox, der dem Spiel gleich "Unbritischheit" vorwirft und an alle Läden appeliert, dieses Machwerk doch bitte gar nicht zu verkaufen.

"Ich bin empört und ärgerlich. Es ist schwer zu glauben, dass sich ein Bürger unseres Landes den Kauf eines derart unbritischen Spieles wünscht. Ich bitte unsere Versandhändler und Shops inständig, dass Sie unsere bewaffneten Truppen unterstützen und den Verkauf dieses geschmacklosen Spiels verbieten."

Bei Eelectronic Arts sieht man die Sache naturgemäß leicht anders - und irgendwie auch logischer. So weist man einfach darauf hin, dass die genannten Themen alle in Musik, Bücher und auch Filmen thematisiert würden - warum solle man es also nicht in Spielen dürfen?

Medal of honor screenshots & wallpaper
Politik - Medal of Honor - Bundeswehr sauer & Engländer wollen Verbot
Reposted byhappymealsicksingiantspacehamsteractionpapstekelias

February 12 2010

Bundesvorstandsmitglied der Piratenpartei fordert Angriffskrieg auf den Iran

PiratenEigentlich wollte ich zum islamophoben Chef-Komiker der Piratenpartei, Stefan Aaron König, nichts mehr schreiben. Zu tumb seine teils rassistische Propaganda – es würde mich nicht wundern, wenn er nach seinem Abgang aus der Piratenpartei bei Politically Incorrect anheuern würde. Gleich zu gleich gesellt sich gern. Sein neuester Erguss überrascht dann auch wenig – fordert er doch einen Angriffskrieg auf den Iran. König fabuliert: Durch gezielte Schläge gegen die iranischen Atomanlagen muss der Westen jetzt den Machthabern in Teheran zeigen, dass wir uns von ihnen nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen. Es versteht sich von selbst, dass man solche Ergüsse nicht großartig kommentieren muss. Dass König auf seinem Blog vor gar nicht allzu langer Zeit behauptet hat, seine Texte würden im Einklang mit der Satzung der Piratenpartei stehen, ist nun auch obsolet – wie von Geisterhand ohne jegliche Erklärung ist dieser Hinweis verschwunden. Warum eigentlich?

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February 07 2010

CDU/DIE GRÜNEN

cdu_gruene

Wer in Deutschland immer noch in Lagern denkt, der ist in der Realität immer noch nicht angekommen. Wer heute immer noch von Rot-Rot-grün träumt, der verkennt die politische Situation im Lande. Nicht nur, dass die Medien eine Rot-Rot-Grüne Koalition unter Dauerbeschuss nehmen würden, aktuell ist das in Brandenburg wunderbar zu beobachten – auch die Grünen verweigern sich weitestgehend dieser Zusammenarbeit. Michael Spreng spricht davon, dass es auf die Grünen ankommt. Das Zünglein an der Waage ist nicht mehr die FDP, sondern es sind die Grünen, so Spreng. Bei den Grünen wird es als Realpolitik verkauft – in Wirklichkeit ist es aber nichts Anderes, als der Verrat am eigenen Wähler. Ich erinnere nur an die Bürgerschaftswahl in Hamburg. Die Grünen sind gegen Ole von Beust in den Wahlkampf gezogen, gegen die Elbvertiefung und gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Ole von Beust ist weiter Bürgermeister der schönsten Stadt der Welt, die Elbvertiefung kommt und Moorburg wird gebaut – das sind Folgen einer Schwarz-Grünen Koalition. Vom politischen und finanziellen Wahnsinn, wie zum Beispiel der Elbphilharmonie einmal abgesehen.

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January 26 2010

January 15 2010

December 16 2009

Demokratische Prügelorgien auf dänischen Straßen


[Zynismusmodus on] Natürlich sind diese Szen nicht mit denen aus Diktaturen vergleichbar, schließlich ist Dänemark eine Demokratie und das vorgehen der Polizei völlig rechtsstaatlich ... [Zynismusmodus off]
Tags: politik
Reposted bysicksin sicksin

December 11 2009

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