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August 23 2010

finkregh
Wer schon immer mal den Golfschläger schwingen wollte, aber mangels finanzieller Ressourcen auf diesen Luxus-Sport bisher verzichten musste, dem bietet jetzt der Sportclub der Deutschen Welle dank öffentlich-rechtlicher Mittel die Erfüllung seiner Träume. Wie das geht, verrät ein hübscher Beitrag auf meedia.de:


"... Wie andere Unternehmen auch, fördert die Deutsche Welle die körperliche Ertüchtigung ihrer Mitarbeiter. Der Verein DW Sport plus, der früher die Betriebssportgruppe des Senders war, hat jedoch eine Besonderheit: Jeder kann Mitglied werden, ohne DW-Mitarbeiter zu sein. Zudem erhält der private Verein größere Summen von der öffentlich-rechtlichen Deutschen Welle. Der mit Steuergeldern unterstützte Verein bietet sogar Golf für Jedermann zum Spottpreis an..."

Weiter heisst es: "...In einem Protokoll einer Jahresmitgliederversammlung ist auch von der Gründung einer neuen Golfgruppe die Rede. Deren Golfkurse sind nach MEEDIA-Informationen mit einem Preis von 110 Euro für zehn Termine à 80 Minuten extrem preiswert und seien laut einem Mitglied "wie geschenkt"..."

Kompletter Beitrag von Marvin Oppong auf meedia.de:

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/die-vereinsgeschfte-der-deutschen-welle-_100029370.html

Auf ihrer Homepage www.dwsportplus.de lockt die Deutsche Welle tatsächlich:
"Wenn Sie auf der Suche nach einem reizvollen Hobby sind, den Golfschwung mit einem qualifizierten Trainer verbessern oder eine Runde über den Golfplatz gehen wollen - dann sind Sie bei uns genau richtig! Unsere Gruppe freut sich über Golfer und solche, die es werden wollen.."

Leider ist das Beitritts-Formular für den großzügigen Sportclub im Augenblick nicht mehr downloadbar.
BooCompany +++ Deutsche Welle: Golf spielen auf Staatskosten +++

February 07 2010

DE-Mail: die Goldgrube der Post

Wie die Wirtschaftswoche heute unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, will die Deutsche Post im Juni DE-Mail als Produkt einführen. Nach dem Bürgerportalgesetz sollen solche Dienste die verbindliche und vertrauliche Online-Kommunikation ermöglichen. Laut Bericht soll eine verbindliche Mail bei der Post dann 20 Cent kosten.

via heise

Da hat wohl ein Manager eine neue Goldgrube ausgemacht und eifrig abgezählt wieviel man daran in kürzester Zeit verdienen könnte. Zu DE-Mail per se, hat Kai schon alles gesagt im letzten Jahr.

December 09 2009

Bruce Schneier antwortet auf Eric Schmidts Neusprech

If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.

–Eric Schmidt, Google CEO

Too many wrongly characterize the debate as “security versus privacy.” The real choice is liberty versus control. Tyranny, whether it arises under threat of foreign physical attack or under constant domestic authoritative scrutiny, is still tyranny. Liberty requires security without intrusion, security plus privacy. Widespread police surveillance is the very definition of a police state. And that’s why we should champion privacy even when we have nothing to hide.

–Bruce Schneier, Sicherheitsexperte

Mehr dazu findet man auf Bruce Schneiers Blog.

Googles Geschäftsprinzip tausche Daten gegen Dienste mag im kleinen Rahmen sicherlich legitim sein — genügend Wettbewerb vorrausgesetzt, wir sprechen aber nicht von irgendeiner Firma, sondern von Google, dem Branchenprimus mit einer geradezu gigantischen Marktdurchdringung. Es kann einfach nicht sein, daß die einzige Wahl besteht zwischen dem digitalen Erimiten oder dem virtuellen Strip zu Gunsten eines Konzerns.

Timeo Danaos et dona ferentes.

Wir schauen den Advent eines neuen Microsoft — mächtiger jedoch, und ebenso wie damals sehen wir uns Legionen willfähriger Zeitgenossen gegenüber, die für ein paar Geschenke ihr Leben prostituieren.

Reposted bysicksin sicksin

November 26 2009

Der Zustand unserer Demokratie am Beispiel Wikileaks

wikileaks_screen

Wikileaks – immer häufiger stolpern nicht nur Netizens über das Projekt, welches sich auf der Fahne geschrieben hat, geheime Veröffentlichungen und Analysen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In den letzten Monaten hat Wikileaks immer häufiger den Weg in die etablierten Medien gefunden. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr erfreulich, auf der anderen Seite jedoch sagt der Erfolg Wikileaks verdammt viel über den Zustand unserer Demokratie aus. Eigentlich sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.

(weiterlesen…)

Reposted bysicksin sicksin

October 05 2009

Generator für Auskunftsersuchen

Auf dieser Seite könnt ihr automatisch Auskunftsersuchen an Polizei und Verfassungsschutz erzeugen lassen -- füllt einfach die Felder unten aus, wählt die Stellen, an die ihr Anfragen stellen wollt und klickt auf "Ok". Ihr solltet dann ein PDF zurückkriegen, das ihr nur noch ausdrucken und unterschreiben müsst. Wenn euer Drucker halbwegs ok ist, dürften die Briefe zur Verwendung mit Fensterumschlägen taugen. Für manche der Behörden unten hat die Erfahrung gezeigt, dass auch für Negativauskünfte Ausweiskopien angefordert werden. In diesen Fällen (sind mit Fußnote markiert) weisen wir in den Anschreiben auf eine Ausweiskopie in der Anlage hin -- steckt sie einfach mit in den Umschlag. Diese Kopie muss nicht beglaubigt sein.
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