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June 16 2011

wiki:tatort-dl [Robin Gareus]

tatort-dl is a shell-scripted CLI tool for downloading films from http://www.ardmediathek.de/.

January 27 2011

Publications - CodeSherpas Inc.

In our first in an upcoming series of screencasts, David Bock shows git_flow; a methodology and tool for enforcing a useful git branching model.

Whether you are a git newbie or Jedi master, git-flow can help your team work together by defining a flexible yet managed branching strategy.

April 07 2010

praegnanz.de: Der heilige Gral des Webvideo

unächst müssen wir uns darüber klar werden, was genau gemeint ist, wenn wir von »Video im Web« reden. Streng genommen handelt es sich ja um zwei Hauptkomponenten, die in Einklang zu bringen sind: Videoformat und Player. Waren diese Anfangs noch fest aneinander gekoppelt, sehen wir später, dass ein und dieselbe Videodatei durchaus auch mit unterschiedlicher Software (oder auch Hardware) abgespielt werden kann.

Darüber hinaus unterscheide ich in diesem Essay – der Einfachheit halber – nicht zwischen Progressive Download und Streaming. Letztlich muss der heilige Gral eine einfach zu beherrschende Technik sein, um fertige Videodateien auf Websites so einzubinden, dass sie auf allen Systemen unproblematisch abgespielt und idealerweise auch heruntergeladen werden können.

March 10 2010

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YouTube - Faster HTML and CSS: Layout Engine Internals for Web Developers
Reposted bypotatoe potatoe

January 14 2010

Luxuslärm mit neuem Album “So laut ich kann”

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Es gibt Bands, die sich Superstars schimpfen und noch nie vor einem Publikum gestanden haben, das ihretwegen Eintritt bezahlt hat. Und es gibt Musiker, die schon vor Tausenden zahlender Gäste gespielt, aber noch nie ein Studio von innen gesehen haben. Solche Musiker spazieren, nachdem sie doch irgendwann im Studio waren und nun ihr erstes Album vorstellen möchten, über keine roten Teppiche vorbei am Blitzlichtgewitter, sie mieten sich stattdessen einen Club in, halten Sie sich fest: Iserlohn, weil sie da nämlich herkommen, spielen ein tolles Konzert und verkaufen am Ende des Abends die Hälfte der Erstauflage ihres Albums. Doch wir greifen vor.

Also alles auf Anfang. 2003 gründete sich besagte Band, damals noch unter anderem Namen und nur mit Coverversionen bewaffnet. Seit 2006 spielt sie in jener Formation, die noch heute den Namen Luxuslärm trägt. “Wir fingen damals an, die ersten eigenen Songs zu schreiben”, erinnert sich Janine “Jini” Meyer, die seither zwar nicht als einziges, aber schönstes Gesicht von Luxuslärm agiert, die vier Herren neben ihr mögen dies verzeihen. “Wir wollten Signale aussenden. Und irgendwann kamen die offenbar an, wir wurden angesprochen von jemandem, der einen Produzenten kannte.” Kurz darauf lernten sie Götz von Sydow kennen, “und natürlich haben wir gedacht, oh Gott, was müssen wir jetzt für Klamotten tragen, welchen neuen Namen zwingt man uns auf?” Götz aber fragte einfach nur “was wollt Ihr, wo wollt Ihr hin?”

Ein Jahr lang ließ er das Quintett sich ausprobieren, am eigenen Sound basteln, sich “zwischen Poprock und Heavy Rock einsortieren”, wie Jini sagt. Und wurde so zum sechsten Bandmitglied. Der erste Auftritt fand dann, ausgerechnet, bei einem Wettbewerb statt, “dem ’Rock It‘ in Gronau. Aber: Wir haben ihn gewonnen.” Womit wir zurück wären beim Showcase in Iserlohn 2008. Danach gewann Luxuslärm den deutschen Rock- und Poppreis in gleich sechs Kategorien, 2009 folgte der Gewinn des 1Live Krone als bester Newcomer, da waren vom Album-Debüt schon 25.000 Stück verkauft.

Jini erzählt trotzdem von nichts Glamourösem, sondern lieber davon, wie ihre Band sich eine Zukunft jenseits aller Strohfeuer aufzubauen gedenkt. “Wir wollten auch jenseits Nordrhein-Westfalens wahrgenommen werden, also haben wir uns überall hin getraut.” Zum ersten Konzert etwa in Stuttgart seien “noch gut 20 Leute gekommen, für die wir uns den Arsch abspielten. Ein Jahr danach haben wir dasselbe dann schon für 500 Besucher getan.” Was mit dem ersten Longplayer “1000 km bis zum Meer” so schön begann, findet seine Fortsetzung nicht etwa im sprichwörtlich schwierigen zweiten Album. Nachdem sich viele der frühen Songs “während der gut 150 Konzerte, die wir gespielt haben, spürbar verändert hatten”, sagt Jini, “fiel uns der Nachfolger nicht sonderlich schwer, zumal ja das selbe Team dahinter stand.” Weshalb “So laut ich kann” jetzt auch “fast so klingt wie unsere Liveshows. Selbstverständlich irgendwie. So natürlich wie auch unsere Texte auf deutsch, weil wir keine Barrieren zwischen uns und den Fans haben wollen.”

Luxuslärm ist im Wortsinn eine Band. Eine Band, die für ihr Video zu “Unsterblich” noch ein Piano auf die A46 stellte und irgendwann in Brand setzte, “bis die Polizei kam und uns unerwartet höflich darum bat, die Autobahn wieder frei zu machen.” Jini lächelt, “auf uns”, sagt sie, “warten nach dem Konzert die Leute, weil wir uns diese Riesenenergie der ersten Tage offenbar erhalten haben. Das heißt keineswegs, Kritik könne uns nicht erreichen.” Ein kurzes Räuspern, “aber Klugscheißer, die brauchen wir definitiv nicht mehr.” Da kann man nur nicken wie ein Wackeldackel auf der Hutablage. Bloß weniger willenlos. Die Welt kann gar nicht genug Luxuslärm bekommen.

Am 29.01.2010 erscheint “So Laut Ich Kann”. Laith Al Deen & Anne de Wolff von Rosenstolz sind als Gastmusiker auf dem Album zu hören.

Luxuslärm - So laut ich kann

Tracklist:

  1. Sag es wie es ist!
  2. Sie sieht es nicht
  3. Nichts ist zu spät
  4. Feuer
  5. Jemand anders sein
  6. Du weisst nicht wie das ist
  7. Komm’ ins Licht
  8. Vergessen zu vergessen
  9. Regen
  10. Leb’ deine Träume
  11. Schrei so laut ich kann
  12. Etwas bleibt
  13. Wirf den 1. Stein
  14. Letzter Tag

“So Laut Ich Kann” Tour
05.02.10 Recklinghausen – VEST Arena
07.02.10 Bremen – Modernes
12.02.10 Kufstein – Kultufabrik
13.02.10 München – Backstage Club
14.02.10 Frankfurt – Batschkapp
18.02.10 Berlin – Magnet
19.02.10 Dresden – Scheune
20.02.10 Stuttgart – LKA Longhorn
25.02.10 Köln – Werkstatt
26.02.10 Hannover – Musikzentrum
27.02.10 Nordhorn – Scheune
28.02.10 Hamburg – Knust

www.luxuslaerm.de

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December 10 2009

November 27 2009

Interviews mit schwedischen TerroristInnen

Mit "Terrorists - The Kids They Sentenced" startete gestern - wie schon beschrieben - das 6. ONE WORLD BERLIN Filmfestival für Menschenrechte und Medien im Arsenal. Der Eröffnungsfilm stellt ganz unterschiedliche junge Leute vor. Sie verbindet, dass sie an den Protesten gegen den EU-Gipfel 2001 in Göteborg beteiligt waren. Und hinterher zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt wurden. Sie beschreiben, warum sie da waren: weil sie demonstrieren wollten, weil sie eine bessere Welt wollten, weil sie die den Kapitalismus abschaffen wollten, weil sie Spaß haben wollten, weil sie anderen helfen wollten. In je unterschiedlichen Kombinationen.

Terrorists - The kids they sentencedIn Göteborg wurde auf die Demonstrierenden scharf geschossen, einer starb einer starb beinahe, einige wurden schwer verletzt. Eine Schule, die zur Unterbringung genutzt wurde (legal), wurden mit Containern eingezäunt und später geräumt. Viel davon ist in den Berichten über den G8-Gipfel in Genua einen Monat später untergegangen, dabei war Göteborg nicht weniger dramatisch. "Bisher wurden 60 Menschen zu insgesamt 45 Jahren Haft verurteilt", ist am Ende des Films zu lesen.

Im Film erzählt einer der Angeschossenen, wie knapp er überlebt hat, wie es sich anfühlt, wenn man meint zu sterben und wie er dann, gerade wieder in der Lage zu laufen, inhaftiert wurde. 

Eine Mutter und ihre Tochter berichten über die Atmosphäre in der eingeschlossenen Schule. 

Eine junge Frau beschreibt den Lachkrampf, den sie bekam, als sie später in ihrer Wohnung von maskierten Polizisten in Overalls und mit Lasergewehren (?) aus dem Bett geholt wurde.

Ein junger Mann erklärt, warum es angesichts der Zustände wichtig ist, sich auch geheim zu organisieren.

Eine Mutter fängt an zu weinen, als sie über den Besuch im Knast bei ihrem depressiven Sohn erzählt. Mehrere haben im Knast zwangsweise Psychopharmaka bekommen.

Der Film ist nicht unanstrengend, immerhin besteht er zum größeren Teil aus Interviews. Ich finde ihn sehr sehenswert, denn ich habe bisher keinen Film gesehen, der sich so ausführlich den Motiven und Erlebnissen verschiedener Leute widmet, die dann massiver juristischer Verfolgung ausgesetzt waren und letztlich zu Terroristen gemacht wurden.

Zum Download gibt es ihn beim Indymedia-Videoportal:

Terrorists - The Kids They Sentenced, schwedisch mit engl. Untertiteln, 1:26 Min, 561mb, avi.

Aus einem Text zu den 46. Nordischen Filmtagen Lübeck:

Die Filmemacher Lukas Moodysson („Raus aus Amal“, „Zusammen“) und Stefan Jarl fanden über ihre Stellungnahmen in der schwedischen Presse zueinander. Mit „Terrorists“ wollten sie die öffentliche Diskussion anregen. Doch schnell wurde ihnen klar, dass sie den Film ohne finanzielle Unterstützung würden realisieren müssen. Nach den ersten Aufführungen reagierte die Presse mit scharfer Kritik und bezeichnete die Filmemacher u.a. als schwedische Antwort auf Leni Riefenstahl.

(...)

„Mit dem Film wollten wir den so genannten Terroristen eine Stimme geben, sie ihre Geschichte erzählen lassen“, erklärt Jarl während seiner Masterclass auf den Nordischen Filmtagen. Die angeblich militanten Terroristen entpuppen sich vor der Kamera als politisch links-orientierte Jugendliche, denen knapp zwei Jahren später der Schock der Verhöre und Behandlung mit Psychopharmaka während des Polizeigewahrsam noch in den Knochen steckt. Sie äußern ihre Angst vor einem globalen, ungezügelten Kapitalismus, der es den Industrienationen erlaubt, in einem Land billig zu produzieren, um in einem anderen teuer zu verkaufen.

Eröffnung des Festivals

Bei der gut besuchten Eröffnung des Filmfestivals gestern gab es übrigens auch noch einen Clip, der zur Unterstützung der Kampagne gegen das §129(a)-Verfahrens gegen angebliche Mitglieder der militanten gruppe gedreht wurde. Dafür gab es Applaus - gibt's ja nicht alle Tage.

Rolf Gössner als Schirmherr hielt einen längeren Beitrag, der einen guten (ziemlich langen) Rahmen um die Themen Bürgerrechte und Innere Sicherheit spannte. Schön wäre, wenn es den online gäbe, aber mit Blick auf seine Website würde ich annehmen, dass das noch ein bisschen dauern wird.

Insgesamt war das ein guter Auftakt für's Festival mit auch weiter sehr gutem Programm und sympathisch unprofessionellem Chaos in der Veranstaltung.

Berichtet haben schon die junge Welt: Der kleine und der große Terror, Tagesspiegel Stasi beim Volvo-Ballett, Neues Deutschland "One World" für Menschenrechte.

August 09 2009

May 21 2009

May 20 2009

May 11 2009

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