Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

October 08 2011

finkregh

Die Bundesregierung startete jüngst ein Aussteigerprogramm für Linksextremisten, dessen Sinn von vielen linken Gruppen und Aktivisten kritisiert wird. Ganz aktuell und exklusiv gibt es dazu auf pantoffelpunk.de ein Blitzinterview mit dem Aussteiger T.F.:

pantoffelpunk.de: “Herr F., sie sind aus der linksextremen Szene ausgestiegen. Wie haben Sie das geschafft?”

Herr F.: “Ich bin sonst jeden Dienstag zum Treffen der Autonomen Antifa meiner Stadt gegangen, an einem Dienstag im November des letzten Jahres allerdings bin ich von einem alten Bekannten, der mit der Szene nichts zu tun hat, zum Spieleabend eingeladen worden. Wir haben nett geklönt, ein paar Bier getrunken und witzige Gesellschaftsspiele gespielt. Das war ein sehr netter Abend.”

pp: “Wie ging es weiter?”

F.: “Am Ende des Abends fragten die mich, ob ich am nächsten Dienstag wieder kommen wolle, einer würde auch eine WII mitnehmen. Ich sagte zu und hielt meine Verabredung ein.”

pp: “Sie fehlten also wieder bei dem Treffen der Antifa? Wie haben ihre Kamer… Mitstreiter reagiert?”

F.: “Ich habe irgendwann S. von der Antifa angerufen und gesagt, dass ich Dienstags jetzt etwas anderes vorhätte und nicht mehr an den Treffen teilnehmen würde. Er war natürlich etwas enttäuscht, schließlich hatten wir davor Jahre lang gemeinsam im rechtsextremen Millieu recherchiert und Daten veröffentlicht, wir haben Aktionen geplant, Demos organisiert und Migranten bei der Suche nach Hilfen unterstützt.”

pp: “Wurden Sie in der Folgezeit unter Druck gesetzt und bedroht?”

F.: “Ja. Man hatte mir massiv damit gedroht, den Termin auf Mittwoch zu verlegen, ich solle doch bitte wieder dabei sein.”

pp: “Aber Sie sind hart geblieben?”

F.: “Ja, ich hatte schon länger keine Lust mehr, wollte das Feld den Jüngeren überlassen und auch wieder mehr Zeit für meine Freundin haben.”

pp: “Mussten Sie untertauchen?”

F.: “Ja, ich habe ein paar Antifas wiedergetroffen, als ich im letzten Monat im Freibad war. S. hat mich lachend untergeduckert. Einer hatte auch einen Ball mit. Wir haben dann eine Stunde lang “Schweinchen in der Mitte” gespielt und meistens war ich das Schweinchen. Dann musste ich Gott sei Dank raus, ich hatte nur ein Zweistundenticket und wollte nicht nachbezahlen.”

pp: “Herr F., wir danken für das Gespräch.”

Interview mit einem Aussteiger | pantoffelpunk
Tags: fullquote win
Reposted bybrightbytedailyspamsofiasElbenfreundYarrick02mydafsoup-01evilmelrunnerlemalschauen2krekkDeadmanwalking

October 04 2011

finkregh
(F!XMBR) Für Bundeskanzlerin Merkel läuft es dieses Jahr nicht rund. Heute musste sie wieder einen Tiefschlag hinnehmen. In Stockholm hat heute das Nobelpreis-Komitee bekannt gegeben, dass der Physik-Nobelpreis 2011 an den Amerikaner Saul Perlmutter, seinen Landsmann Adam Riess und den US-Australier Brian Schmidt verliehen wird.

In Berliner Koalitionskreisen gilt die diesjährige Verleihung als ein Affront gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die deutsche Bundesregierung hatte fest damit gerechnet, dass Angela Merkel für die bahnbrechende Entdeckung, dass AKW gefährlich seien, mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet werde.

Ein Vertrauter Merkels gegenüber F!XMBR: "Diese Verleihung ist eine Farce. Angela Merkel hat nach dem Unglück von Fukushima entdeckt, dass AKW gefährlich sind. Insbesondere der Umstand, dass AKW bei Flugzeugabstürzen nicht geschützt sind, war vorher nicht bekannt. Angela Merkel hat sich um die Sicherheit aller weltweit betriebenden AKW verdient gemacht. Sie hat neue physikalische Gesetze entdeckt, diese sogleich politisch angewandt." Angela Merkel wollte sich gegenüber F!XMBR nicht direkt äußern: "Kein Kommentar" heißt es aus dem Kanzleramt. Ihr Vertrauter:

"Die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees ist eine politische, keine sachliche und inhaltliche. Wir fordern die schwedische Regierung auf, Steuerzuflüsse und Steuerbegünstigungen gegenüber dem Nobelpreis-Komitee zu überprüfen und gegebenenfalls einzustellen!"

Das Nobelpreis-Komitee hat schon immer mit zweifelhaften Entscheidungen von sich reden gemacht. So wurde Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet - diese Ehrung wurde unter der Hand mit dem zukünftigen Wirken Obamas begründet. Die heutige Entscheidung beweist einmal mehr, dass in Stockholm politische Entscheidungen getroffen werden und nicht wissenschaftliche und literarische. Wer wenn nicht Angela Merkel hätte für ihre Entdeckung, AKW sind nich sicher, den Nobelpreis verdient? Ein Skandal, an dem das Nobelpreis-Komitee noch lange erinnert werden wird.
Christian Sickendieck - Google+ - Erneuter Skandal durch Nobelpreis-Komitee (F!XMBR) Für…
Tags: fullquote win

August 09 2011

finkregh

[...]

Je mehr ich also medial dazu motiviert werden soll, an den Aporien des Kapitalismus irgendwie Anteil zu nehmen, umso renitenter ignoriere ich seine Probleme, für die ich nicht verantwortlich bin und zu deren Lösung ich mich nicht einspannen lasse. Ich muss keine Hypothek abbezahlen, ich habe keine Ratenzahlung am Laufen. Ich halte keine Aktien, weil ich nichts von Aktien halte. Ich lebe nicht auf Pump. Wenn der Staat sich Geld leiht, "damits uns besser geht" (Trio), ist das sein Problem.

"Monopoly" hat mich schon als Kind nicht nur nicht interessiert, es hat mich angeekelt. Noch immer befremdet es mich, vor der "Tagesschau" mit der "Börse im Ersten" behelligt zu werden. Und derzeit verdrießen mich all die Belehrungen kolossal, meine Aufmerksamkeit doch bitte den Wehwehchen eines siechenden Systems zu widmen. Auch brauche ich keine wort- und kenntnisreichen Erklärungen, wie und warum ein Zusammenbruch dieses großen Systems auch meine kleine Lebenswelt beeinträchtigen würde. Das weiß ich nämlich.

[...]

Berichterstattung über die Finanzkrise: Scheiße mit der Scheiße hier - taz.de
Reposted byekeliasJohnnySixarms

August 01 2011

finkregh

July 14 2011

finkregh

Sie haben doch wohl nicht im Ernst geglaubt, dass wir jeden trendigen Schwachsinn kommentarlos mitmachen?

<!-- Header: [end] --> <!-- Text: [begin] -->


Soziale Netzwerke sind eines der bemerkenswertesten Phänomene der letzten Zeit. Im Grunde genommen braucht sie kein Mensch, vor wenigen Jahren gab es sie noch nicht, aber mittlerweile zählt allein Facebook weltweit 670 Millionen (Stand April 2011) Mitglieder. Das sind rund 10% der Weltbevölkerung. Rechnen Sie noch Twitter, MySpace, Was-auch-immer-VZ nebst weiteren Daten-Inkasso-Systemen wie Google, Amazon & Co. hinzu, gibt es in der westlichen Welt kaum noch Menschen, die nicht an der großen Leitung hängen.

Facebook | Gartenheim Wohnungsunternehmen eG

// harrharr, sehr episch
Tags: win facebook

May 24 2011

October 14 2010

finkregh
Die NZZ am Sonntag ging in ihrer gestrigen Ausgabe der Frage nach, weshalb sich günstiges Kollektiv-Internet noch nicht mehr durchgesetzt hat. In Wohnblöcken wird üblicherweise die Kabelfernseh-Gebühr via Nebenkostenabrechnung eingezogen, und dieses Kollektiv-Modell könnte auch für den Internetanschluss funktionieren, doch scheint noch kaum jemand auf diese Idee gekommen zu sein. Das Einsparpotenzial im administrativen Bereich ist für den Serviceprovider beträchtlich, und das resultiert in günstigeren Anschlussgebühren. Doch - wie die NZZaS schreibt - wollen das die meisten Serviceprovider gar nicht:
[...] Gerade in grösseren Überbauungen wäre es vergleichsweise einfach, analog zum Kabel-TV auch einen kollektiven Internetzugang anzubieten. Das wäre deutlich schneller und vor allem viel günstiger als die meisten Angebote für Privatpersonen, die es auf dem Markt gibt. Doch Swisscom und andere Telekom-Anbieter verkaufen lieber die lukrativen individuellen Daten-Abos. [...]
Unser hier schon kurz angedeutete FTTB (Fibre to the Building) Referenzprojekt in Winterthur kommt im NZZaS-Artikel auch zur Sprache:
[...] In einem Pilotprojekt, das Fredy Künzler gemeinsam mit dem Zürcher Service-Provider Init7 realisiert hat, ist ein solcher Kollektivanschluss bereits Realität. In einem neu erstellten Studentenwohnheim in Winterthur wurde in allen Wohneinheiten ein Breitband-Anschluss mit einem symmetrischen Datendurchsatz von 100 Mbps an das Internet eingebaut. Die Kosten von Fr. 17.50 pro Monat sind bereits im Mietzins enthalten. «Bei den Studenten kommt das Angebot bestens an», sagt Sarah Bügler von der Livit AG. [...]
Damit kann ich jetzt die Katze endlich aus dem Sack lassen: Das neue Studentenhaus an der Unteren Briggerstrasse in Winterthur wurde von uns mit Gigabit-Ethernet über Glasfaser direkt an den 10Gig-Backbone angebunden. In den beiden Häusern erfolgt die Verteilung über Cat-5e UGV Verkabelung in jedes der 106 Zimmer. Die - teilweise auf den Etagen verteilten - Switches werden ebenfalls durch Init7 gemanagt und jeder Zimmeranschluss ist mit 100mbps symmetrisch angebunden. Selbstverständlich mit IPv4 und IPv6 - via DHCP. Also einstecken, läuft, schnell ... adieu, popeliges ADSL! Dass dabei kein Router oder Cable-Modem mehr benötigt wird, ist ein angenehmer Nebeneffekt - auch aus ökologischer Sicht. Wenngleich diese kleinen Appärätli nicht viel Strom verbrauchen, 106 mal 25 Watt sind auch fast 3 Kilowatt. Und bekanntlich ist die günstigste Energie jene, die gar nicht verbraucht wird. Für Techniker mag das Setup banal aussehen, und in der Tat: es ist alles andere als Rocket Science, jedes Campus-LAN ist komplizierter ...

Der administrative Aufwand ist minimal: eine Rechnung pro Quartal an den Vermieter, der seinerseits mit der sowieso vorhandenen Mietzins- und Nebenkostenabrechnung auch gleich den Internet-Anschluss fakturiert. Dieser ist dank optimierten Abläufen vergleichsweise günstig und beläuft sich im vorliegenden Referenzprojekt auf CHF 17.50 im Monat pro 100/100mbps Port. Details zum Projekt haben wir in einem kurzen FTTB-Factsheet zusammengefasst.

Dass der 100mbps/100mbps-Anschluss durchaus von den Bewohnerinnen und Bewohner genutzt wird, verdeutlicht diese Traffic-Statistik von heute und sie straft all jene Lügen, die behaupten, der Mensch brauche keine symmetrische Bandbreite. Ist (notabene nicht überbuchte) Kapazität vorhanden, wird sie auch genutzt.

Trafficstatistik Studentenwohnen Winterthur

Und so sieht die ganze FTTB-Installation im Studenten-Wohnhaus in Winterthur aus:

FTTB Installation Stundenten-Wohnhaus Winterthur
CH Internet Szene
Reposted byn0r3p1ydatenwolfIntedocsteelnibblerproquaralphabetcygenb0cklegba7jmtossesphr33kjotbe26thmeusocmondkroetecrispyNehaleniawetterfroschSvenak

September 14 2010

finkregh

Ab sofort steht unter http://depub.org/tagesschau/ das vor kurzem "geleakte" Archiv von tagesschau.de als Online-Version zur Verfügung. Enthalten sind rund 200.000 Meldungen aus den letzten 10 Jahren tagesschau.de.

Durch die Veröffentlichung versuchen wir die Artikel vor dem Verschwinden aus dem Netz zu bewahren. Weitere Informationen, warum die Artikel von tagesschau.de gelöscht werden mussten finden sich hier und hier.

Im geleakten Archiv befanden sich rund 270.000 Dateien. Einige enthielten allerdings nur Verweise auf Klickstecken oder Videos. Wir haben versucht diese Artikel auszufiltern aber dennoch sind noch einige Artikel ohne Inhalt vorhanden. Außerdem bestehen ältere Meldungen häufig nur aus einem Satz. Leider waren im Archiv auch keine Bilder enthalten, so dass diese derzeit noch nicht mit angeboten werden können. Die Inhalte der Mediathek waren natürlich auch nicht im Archiv.

Das Archiv wird von nun an regelmäßig und halbwegs automatisch aktualisiert und für neue Artikel werden auch die Bilder mit eingebunden. In den nächsten Tagen werden außerdem noch folgende Funktionen hinzukommen:

  • Offline-Version und Datenbankdump zum herunterladen
  • Suchfunktion (wahrscheinlich über Google, Indizierung läuft)
  • Durchsuchen nach Tags, Kategorien und Themen
  • Statistiken
  • Permanent-Link (Weiterleitung zu tagesschau.de falls Artikel noch nicht depubliziert wurde, sonst ins Archiv)
  • Verknüpfung mit anderen Daten (Geodaten, Warlogs [falls sinnvoll], etc.)
Depubliziertes
Reposted bydatenwolftantelit
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl